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Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach So 20 Dez - 20:45
2:3-Niederlage in Leverkusen
Nach 90 tollen Bundesliga-Minuten unterlag Borussia beim neuen Herbstmeister Bayer Leverkusen nach 2:1-Führung noch 2:3. Roel Brouwers und Dante schossen die VfL-Treffer.
Borussias Trainer Michael Frontzeck musste, was sich bereits im Vorfeld angedeutet hatte, seine in den letzten Wochen so erfolgreiche Startformation umbauen. Karim Matmour musste im letzten Bundesligaspiel des Jahres passen, für ihn rückte Raul Bobadilla in die Startelf. Bei eisigen Temperaturen, aber einem dennoch gut bespielbaren Untergrund, entwickelte sich von Beginn an eine munteres Spiel. Bereits nach vier Minuten deuteten die Borussen an, dass sie durchaus gewillt waren, in Leverkusen mitzuspielen. Bei einer Kombination aus dem eigenen Strafraum heraus wurde das Leder zügig in die andere Hälfte getragen, lediglich der letzte Pass von Juan Arango auf Marco Reus kam nicht an. Nach zehn Minuten setzte dann Reus seinen Kollegen Raul Bobadilla in Szene, der sich den Ball aber etwas zu weit vorlegte. Die Leverkusener erspielten sich jetzt ein leichtes Übergewicht, ohne dabei jedoch vor allem vor dem Borussen-Tor eine klare Überlegenheit zu demonstrieren. Verteidiger Sami Hyypiä war es, der zweimal nach Eckbällen zum Abschluss kam, dabei jedoch jeweils scheiterte.
Kroos bringt Gastgeber in Führung
Besser machte der Finne es dann allerdings in der 18. Minute, als er, statt aus 14 Metern erneut den Abschluss zu suchen, den Ball lieber auf seinen Kollegen Toni Kroos zurück passte. Der hatte dann bei seinem fünften Saisontor auch noch das Glück, dass Dante seinen Schuss ins Borussen-Tor abfälschte. Die Gastgeber führten mit 1:0 und waren in diesem Moment Herbstmeister. Alles in allem war die Führung sicher nicht unverdient, doch es schien eine Frage der Zeit zu sein, bis die Borussen einmal mit einer ihrer Chancen durchkommen würden. Bei einem Pass von Thorben Marx wurde es nach einer halben Stunde wirklich eng, aber Nationaltorhüter René Adler hatte aufgepasst und entschärfte nach einem Laufduell die Situation. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte den Borussen die Gefährlichkeit vor dem Tor gefehlt, doch das sollte sich schlagartig ändern. In der 36. Minute war es zunächst Bobadilla, der aus 20 Metern sehenswert abzog und Adler zu einer Glanzparade zwang. Bei der nachfolgenden Ecke wurde dann eine Geschichte fortgesetzt, an der Roel Brouwers schon seit Saisonbeginn schreibt. Zunächst gewann Rob Friend ein Kopfballduell gegen Manuel Friedrich. Adler konnte den scharfen Kopfball nicht festhalten, und Brouwers stand mal wieder ganz richtig, um mit seinem bereits fünften Saisontor das 1:1 zu erzielen. Und wieder konnte man beim Torjubel deutlich hören, wie viele Borussen-Fans den Weg in die Chemiestadt mit angetreten hatten. Der Treffer brachte den Bundesliga-Spitzenreiter nun sichtlich aus dem Konzept, denn Bayer konnte sich nun kaum noch aus seiner eigenen Hälfte befreien. Das zeigte sich auch daran, dass innerhalb von zwei Minuten mit Manuel Friedrich und Sami Hyypiä beide Leverkusener Innenverteidiger Gelb sahen.
Dante trifft zur Führung, aber Bayer dreht das Spiel
An die Schlussphase der zweiten Halbzeit wollten die Borussen nun anknüpfen, und das gelang auch. Zwar hatten die Gladbacher nach einem Zweikampf mit Dante etwas Glück, dass der Elfmeterpfiff für Leverkusen ausblieb, doch offensiv war Borussia jetzt brandgefährlich. Nach einem Konter war es zunächst wieder Raul Bobadilla, der erst in letzter Sekunde nach einem Solo von Manuel Friedrich gestoppt werden konnte. Wie schon beim Ausgleich schlug Borussia aber nach der nachfolgenden Ecke wieder zu. Diesmal trug sich auch Borussias zweiter Innenverteidiger Dante in die Torschützenliste ein, als er den Ball zweimal berührte, ihn aber dann über die Linie brachte. Natürlich war damit das Spiel noch nicht gewonnen – denn Leverkusen erhöhte wieder das Tempo. Nach einer Stunde drang Arturo Vidal in den Borussen-Strafraum ein. Der Ball schien schon abgeblockt, kam dann aber doch zu Eren Derdiyok, der Logan Bailly keine Chance ließ. Jetzt war deutlich zu spüren, dass Bayer ein Unentschieden zur Herbstmeisterschaft nicht reichte.
In der 69. Minute machte als Folge des weiter ansteigenden Drucks Toni Kroos seinen zweiten Treffer, der Bayer wieder in Führung brachte. Zuvor hatten schon Derdiyok und Friedrich Chancen zum 3:2 gehabt, waren aber an Logan Bailly gescheitert. In der 77. Minute hatte Borussia dann die Riesenchance zum Ausgleich, als Juan Arango einen perfekten Pass auf Bobadilla spielte, der Argentinier sich das Leder jedoch zu weit vorlegte und René Adler somit die Chance gab, den Ausgleich noch zu verhindern. Obwohl Michael Frontzeck es in der Schlussphase zunächst mit drei, dann sogar mit vier Angreifern versuchte, sollte sich eine so gute Chance wie die von Bobadilla nicht mehr einstellen.
In einem – vor allem vor dem Hintergrund der äußeren Bedingungen – richtig guten Spiel war es Borussia nicht vergönnt, in Leverkusen einen Punkt mitzunehmen.
Mönchengladbach (RPO). 3060 Minuten ist ein jeder Klub in einer Fußball-Saison aktiv, Nachspielzeiten nicht eingerechnet. Doch die Essenz dieser 51 Stunden Fußball, das sind zuweilen wenige Augenblicke. Hätte es zwei Szenen nicht gegeben in der Saison 2008/2009, dann wäre Borussia Mönchengladbach wohl nicht mehr Bundesligist. Zum einen den Klugen Querpass von Oliver Neuville hinüber zu Roberto Colautti und dessen überlegten Schuss hinein ins Schalker Tor, zum anderen den Kopfball des Verteidigers Dante in Cottbus.
Zwei Aktionen, zwei Tore, zwei 1:0-Siege, beide erzwungen in letzter Minute, das war in der Rückbetrachtung die Rettung. Wären die beiden Tore nicht gefallen, hätte Gladbach zwei statt sechs Punkte geholt aus den beiden Partien am 10. und 13. Mai, und das hätte nicht gereicht für ein weiteres Jahr in der Eliteklasse des deutschen Fußballs.
Gutes Ende nach Irrungen und Wirrungen
So nahm eine Saison ein gutes Ende, die voller Irrungen und Wirrungen war, in der sowohl der Trainer (Hans Meyer kam für Jos Luhukay) und der Sportdirektor (Max Eberl löste Christian Ziege ab) ausgetauscht wurden und erst passende Wintereinkäufe jenen Hauch von Stabilität brachten, der nach der katastrophalen Hinrunde, die Borussia mit elf Punkten als Letzter abschloss, eine veritable Rückserie möglich machte. 20 Punkte holte Gladbach, was in der Summe 31 machte, und das reichte soeben, um drin zu bleiben. Eine Rettung indes, die erst möglich wurde durch die gütige Mithilfe Hilfe der Konkurrenz.
Fußball der richtig Spaß macht
„Aber es ist wie es ist“, sagt Borussias junger Amerikaner Michael Bradley gern. Und in diesem Fall war das gute Ende ein gesunder Anfang. Denn wer die Borussen nun spielen sieht, der kann kaum glauben, dass diese Mannschaft ein ängstlicher Haufen war, der im ersten Teil der vergangenen Saison gerade mal zwei Spiele gewann, die Schießbude der Liga war und von einer Fehlerhaftigkeit in die nächste stolperte. Am Ende des Jahres 2009 ist Borussia Elfter, hat 21 Punkte beisammen, zehn mehr also als ein Jahr zuvor, und spielt einen Fußball, der richtig Spaß macht: gut organisiert in der Defensive und ambitioniert und flott nach vorn. Das ist die Handschrift von Michael Frontzeck, der im Sommer Trainer wurde.
Meyer wurde einmal mehr zum Retter
Auch diese Geschichte hat ihren Prolog in der letzten Spielzeit. Denn hätte Borussia nicht jene 1:0-Siege geschafft, dann wäre Frontzeck, der Ur-Gladbacher, vielleicht nicht entlassen worden bei Arminia Bielefeld, das am Ende abstieg in die Zweite Liga. So aber kletterte Borussia am 31. Spieltag auf den 15. Platz, Bielefeld war 16. und verlor nach einem 0:6 in Dortmund am vorletzten Spieltag die Nerven: Frontzeck musste gehen, Jörg Berger kam als, nun ja, Hoffnungsträger für ein Spiel und scheiterte. Hans Meyer hingegen, der Luhukay nach sieben sieglosen Spielen zu Beginn der Saison abgelöst hatte, wurde wieder einmal zum Retter. Für den Neuaufbau jedoch, da kam der Thüringer nicht mehr in Frage, er entschied sich, nach langer Zappelei, für den vorläufigen Ruhestand.
Mann mit Stallgeruch und Distanz zugleich
Frontzeck war Max Eberls erste Option, auch wenn die öffentliche Liste der möglichen Gladbach-Trainer wie üblich ellenlang war. Der 45-Jährige ist Borusse, so ist es auch geblieben, als er als Profi wegging, nach Stuttgart, Manchester und Freiburg. Er hat Stallgeruch und die nötige Distanz zugleich. Und vor allem strahlt Frontzeck Ruhe aus. Mit dieser kam Borussia durch die Vorbereitung, in der sich einige Stammspieler verletzten, und auch durch die Krise im frühen Herbst, als sechs Pflichtspiele am Stück verloren gingen: fünf in der Bundesliga und das im Pokal gegen den MSV Duisburg. Frontzeck glaubte an seine Mannschaft, er stellte sich vor sie und sprach „von harter Arbeit“, die sich auszahlen werde.
Kompakt, spielstark und spektakulär
In den ersten vier Partien hatten seine Borussen gezeigt, wie sie sich anfühlt die neue Borussia: kompakt, spielstark und ansatzweise spektakulär. Nichts mehr ist zu sehen von der betonartigen Defensivarbeit, die Hans Meyer den Borussen auferlegte, in einer Situation allerdings, die genau dieses erforderte. Nach Luhukays Wechselorgien vor und zu Anfang der Saison war dem Aufsteiger jedwede Sicherheit abhanden gekommen, es gab weder eine Hierarchie im Team, noch ein System, an dem sich die Fußballer festhalten konnten. Ein Freistoß-Tor des Kölners Milivoje Novakovic, der den 2:1-Sieg des Effzee (ausgerechnet der rheinische Rivale!) in Gladbach möglich machte, beendete die Ära Luhukay. Christian Ziege übernahm für ein Spiel, holte ein 2:2 in Bochum. Es war der vierte Punkt am 8. Spieltag.
Dann kam Meyer, und irgendwie war das logisch. Er kennt Borussia und konnte sich schnell einfinden. Meyer schaute, räumte auf und bastelte an mehr Sicherheit. Zeitweise schien selbst der Trainer-Dino zu verzweifeln: Nur sieben weitere Punkte ergatterte Gladbach bis zur Winterpause und ging nach dem 1:2 in Dortmund am 17. Spieltag als Schlusslicht zunächst auf eine Gastspielreise nach Israel und dann in den Weihnachtsurlaub.
Meyer mauerte – dann kam der Erfolg
Erst als er in der Winterpause Torwart Logan Bailly, Innenverteidiger Dante, Rechtsverteidiger Paul Stalteri und den umsichtigen Sechser Tomas Galasek dazu bekam, bekam Meyer Gladbach in den Griff. Es ging aber nur um Schadensbegrenzung, und die kriegt man am besten mit übertriebener Sicherheit hin: Meyer mauerte, auch mal mit fünf Verteidigern. So langsam kamen dann die Ergebnisse, die am Ende überhaupt die Rettung in den letzten Minuten möglich machten.
Was anders ist bei Borussia, das zeigten die beiden 1:2-Niederlagen beim FC Bayern München in dieser und in der vergangenen Saison. Meyers Ansatz war, ein möglichst gutes Ergebnis zu ergattern beim Branchenführer, und das war dann auch das 1:2, denn es ging nebenbei um die Tordifferenz. Die stimmte am Ende, daran konnte auch das peinliche 0:5 in Düsseldorf gegen Bayer Leverkusen nichts ändern – weil Bielefeld zeitgleich 0:6 in Dortmund verlor.
Rotzfrech unter Frontzeck
Das 1:1 gegen die westfälische Borussia in letzter Instanz war mehr als genug für den Klassenverbleib. Im Mai baute Meyer in München die Mauer auf, sieben Monate später kam Fronzecks rotzfreche neue Borussiain die Allianz-Arena: „Wir haben Glück gehabt, Gladbach war besser“, gestand Bayern-Trainer Louis van Gaal. Frontzeck fand die erste Halbzeit seiner Mannschaft einfach nur „fantastisch“.
Defensiv gut gestaffelt waren die Borussen und spielten flink und konsequent nach vorn, ihre Spielanlage wirkte gar reifer als die der Bayern. „Das war die Spitze von dem, was wir im Moment leisten können“, sagte der Trainer. Schließlich sei die Mannschaft noch im Aufbau. Im Sommer wurde sie um die südamerikanischen Stars Juan Arango (Venezuela) und Raúl Bobadilla (Argentinien), die Routiniers Thorben Marx und Marcel Meeuwis sowie die Jungspunde Marco Reus und Roman Neustädter bereichert.
Mischung aus Jugend und Routine
Als erster Klub der Liga schloss Borussia ihre Transfertätigkeit ab, ein Hinweis auf die konsequente Arbeitsweise von Sportdirektor Max Eberl und Trainer Michael Frontzeck. Eine Mischung aus Jugend und Routine also war es, die Borussia stärker machen sollte für das realistisch formulierte Ziel: „Wir wollen eine Saison ohne große Sorgen spielen“, sagten Eberl und Frontzeck. Nach der ertragreichen Hinrunde, die mit 3:2 bei Tabellenführer Leverkusen endete, scheint es, als habe Borussia das Zeug, dieses Mal nicht auf wenige Momente des Glücks angewiesen zu sein, um sich zu retten. „Wir sind erwachsener geworden und auf einem guten Weg“, sagt Verteidiger Roel Brouwers.
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Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach Mi 30 Dez - 8:05
Borussias Dante beim gestrigen Trainingsauftakt.
29.12.2009 Trainingsauftakt und Laktattest
Als wären sie nie weggewesen. Nur neun Tage nach dem letzten Bundesligaspiel des alten Jahres (2:3-Niederlage in Leverkusen) haben Borussias Profis am gestrigen Montag das Training wieder aufgenommen.
Gut 200 Zaungäste waren Augenzeugen der ersten, lockeren Trainingseinheit der Rückrunden-Vorbereitung. Am heutigen Dienstagmorgen gab es im BORUSSIA-PARK weitaus weniger Publikum. Außer einer Trainingseinheit der drei Torhüter Logan Bailly, Christofer Heimeroth und Frederic Löhe mit ihrem Trainer Uwe Kamps gab es aber auch nichts zu sehen – die Feldspieler wurden von Busfahrer Marcus Breuer in zwei Gruppen zum Laktattest in die Leichtathletikhalle in Düsseldorf chauffiert. Heute Nachmittag steht noch eine Laufeinheit an.
Besonders gut gelaunt zeigte sich schon gestern Filip Daems. Der Mannschaftskapitän trainiert nach seiner Sehnenscheidenentzündung unter dem Fuß endlich wieder mit der Mannschaft – nach überstandenem Belastungstest am Sonntag machte er gestern genau wie Paul Stalteri und Christian Dorda den Großteil der Einheiten mit, auch am Laktattest nahm das Trio teil. „Der Fuß fühlt sich gut an, ich hatte keine Probleme“, sagte Daems gegenüber Fohlen.TV. „Ich hoffe, dass ich ohne Schmerzen ins Trainingslager fahren kann. Die Hauptsache ist, dass ich schmerzfrei bleibe – dann kommt der Rest von alleine.“ Bei den drei Rekonvaleszenten achtet die medizinische Abteilung allerdings besonders auf die Fortschritte.
Gal Alberman (Lauftraining nach Fersen-OP) und Jan-Ingwer Callsen-Bracker (Sehnenentzündung unter dem Fuß) fehlten heute genauso wie Karim Matmour und Michael Bradley. Während sich der Algerier mit der Nationalmannschaft auf den Afrika-Cup vorbereitet, genießt der US-Boy ein paar Tage verlängerten Heimaturlaub. Michael Frontzeck erklärt die bis zur Abreise ins Trainingslager am Samstag verlängerten Ferien: „Er war durch den Confed-Cup der Einzige, der praktisch das ganze Jahr durchgespielt hat, im Sommer hatte er nur zehn Tage Pause. Es würde uns nichts nutzen, wenn er müde ist und sich dann verletzt.“ Auch Thorben Marx war beim Laktattest nicht dabei. Der Mittelfeldspieler fehlte wegen eines Zahnarzttermins.
Morgen wird noch zweimal trainiert, ehe die Mannschaft Silvester und Neujahr frei hat. Samstag Vormittag geht es dann ins Trainingslager nach La Cala de Mijas (Malaga).
quelle:www.borussia.de
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Thema: Einstelliger Platz! Eberl legt die Latte höher Fr 1 Jan - 8:22
„Wir haben zum Teil zu wenig Tore geschossen, wie in Wolfsburg, gegen Stuttgart und zuletzt auch in Leverkusen. Deshalb sind es weniger Punkte, als wir verdient hätten. Die Mannschaft hat insgesamt ordentlich gepunktet“, ist Max Eberl mit der ersten Saisonhälfte mit Abstrichen zufrieden.
„Wir haben fußballerisch gute Fortschritte gemacht.“ Das Spieljahr 2009 ist für den Sportdirektor sogar fast ein Highlight: „Nach toller Aufholjagd den Klassenerhalt noch realisiert, jetzt Platz 11, 41 Punkte geholt. Das passt, das ist erfolgreich.“ Obwohl die Fohlen zwischenzeitlich eine deftige Durststrecke mit fünf Serienpleiten erdulden mussten, strömten die Fans scharenweise in den Borussia-Park. Eberl: „Die Jungs spielen attraktiv und haben gepunktet. Nur hoher Unterhaltungswert, aber keine Punkte – das geht nicht. Da muss man auch Mal nach einem unansehnlichen Spiel wie gegen Köln einfach einen Punkt mitnehmen.“ Die Leistungen waren so ansprechend, dass im Winter nicht nachgerüstet wird. „Wir haben einen gesunden und guten Kader“, stellt Eberl vor dem Trainingsstart am Montag klar. „Es wird keine Hals-über-Kopf-Aktion geben.“ Die Wünsche für 2010? „Dass alle Verpflichtungen so sitzen, wie im Sommer.“ Mit Arango, Bobadilla, Marx und Reus schafften vier Neue den Sprung in die Stammformation. Das funktioniert so gut, dass der Sportdirektor sehr optimistisch in die Rückrunde geht: „Ziel ist es, gut aus den Startlöchern zu kommen und sich im zweiten Drittel der Tabelle einen oberen Platz zu sichern.“ Heißt: einstellig! Denn das „Mitteldrittel“ sind die Plätze sieben bis 12…
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Thema: Käpt‘n Daems: Neustart 2010 Mo 4 Jan - 6:27
Fohlen-Verteidiger
Käpt‘n Daems: Neustart 2010
Filip Daems Foto: Ovelgönne
Mönchengladbach – Wenn die 26 Borussen Samstag um 5.50 Uhr von Düsseldorf nach Malaga ins einwöchige Trainingslager an der Costa del Sol fliegen, ist auch Kapitän Filip Daems mit an Bord. „Der Fuß fühlt sich gut an. Ich habe keine Probleme mehr. 2010 kann nur besser werden. Für mich ist das ein Neuanfang, hoffentlich ohne Verletzungen“, sagt der Verteidiger. „Nach dem letzten halben Jahr habe ich genug von der Reha. Jetzt möchte ich endlich wieder spielen.“ Zwei Tests Dienstag gegen Cottbus und Mittwoch gegen Dortmund (jeweils um 15.30 Uhr in Marbella) absolvieren die Fohlen. „Ich hatte in der Hinrunde nur einen Einsatz. Es ist ganz normal, dass ich jetzt erst wieder Kondition aufbauen muss. Aber vielleicht kann ich schon eine der beiden Partien bestreiten“, hofft Daems. Michael Frontzeck ist heilfroh, dass sein verlängerter Arm die sechsmonatige Leidenszeit hinter sich hat. „Filip ist unser Kapitän - damit ist eigentlich alles gesagt“, meint Gladbachs Trainer. „Er ist ein 100-prozentiger Profi, der allein durch seine Präsenz für Stabilität sorgt. Wir überstürzen nichts, aber wenn er so schnell wie möglich in die Mannschaft zurückkehrt, wäre das eine gute Sache.“
quelle: express
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Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach Mo 11 Jan - 7:10
Die Siegtorschützen präsentieren den Pokal: Fabian Bäcker (links) und Raul Bobadilla.
10.01.2010 Borussia gewinnt Wintercup
Durch einen 3:2-Sieg gegen den VfL Wolfsburg und ein 1:0 im Finale gegen den Gastgeber Fortuna Düsseldorf darf sich Borussia über den Wintercup und einen gelungenen Abschluss der Vorbereitung freuen.
Im Halbfinale gegen den Deutschen Meister VfL Wolfsburg kam Borussias Kapitän Filip Daems nach ersten Einsätzen bei den Testspielen im Trainingslager nach seiner Verletzungspause zu seinem Debüt auf deutschem Boden. Eine Chance gab Trainer Michael Frontzeck auch den beiden A-Junioren Bernhard Janeczek in der Innenverteidigung sowie Patrick Herrmann im rechten offensiven Mittelfeld. Beide waren auch im Trainingslager in Spanien mit dabei.
In der fünften Minute hatte Rob Friend beinahe die erste sichtbare Lücke in der Verteidigung der Niedersachsen genutzt, blieb aber letztlich acht Meter vor dem Tor doch ein wenig hängen. Borussia wirkte von Beginn an wacher und kreativer, kam viel über die rechte Seite, wo Herrmann häufig in die Angriffe einbezogen war. Der nächste Spieler, der das Wolfsburger Tor ins Visier nahm, war dann nach zwölf Minuten Raul Bobadilla, doch er traf den Ball nicht richtig. Die Wolfsburger erarbeiteten sich Mitte der ersten Hälfte ein Übergewicht an Ballbesitz, wussten damit jedoch nicht viel anzufangen. Bei einem Gladbacher Freistoß in der 17. Minute prüfte Edin Dzeko dann seinen eigenen Torhüter Diego Benaglio, der jedoch zur Stelle war. In der 20. Minute ging Borussia dann aber verdient in Führung. Nach einer perfekt gespielten Flanke aus dem Halbfeld von Tobias Levels schnappte Bobadilla seinem Sturmkollegen Rob Friend den Ball weg und setzte ihn unhaltbar für Benaglio in den rechten Torwinkel. Nur zwei Minuten später war der Schweizer Torhüter aus Wolfsburg schon wieder geschlagen. Patrick Herrmann, der die Seite gewechselt hatte, setzte Filip Daems perfekt in Szene, der sich von der linken Seite den gleichen Torwinkel aussuchte, in dem der Ball zwei Minuten zuvor schon gelandet war – es stand 2:0 für Borussia!
Torreiches Halbfinale
Nun hatte der Deutsche Meister offenbar genug! Grafite setzte sich im Strafraum durch und brachte einen tollen Heber zustande, den Logan Bailly nicht halten konnte (26.) – Wolfsburg war wieder im Spiel. Nach knapp einer halben Stunde tauchte Borussia dann wieder gefährlich vor dem Tor auf. Nachdem sich Bobadilla an zwei Spielern vorbei in den Strafraum gespielt hatte, landete sein Anspiel ein wenig im Rücken von Rob Friend, der dieses so nicht wie gewünscht verwerten konnte. Das Auslassen dieser Chance sollte Wolfsburg die Chance zum Ausgleich bieten. Nach einem Freistoß von der linken Seite brachte Borussia den Ball nicht aus der Gefahrenzone, was einen Seitfallzieher von Christian Gentner zum 2:2 zur Folge hatte (35.). Drei Minuten später parierte Logan Bailly einen Schuss von Grafite und verhinderte das 2:3. Der Siegtreffer sollte dann in der letzten Minute der 45-minütigen Spielzeit doch für Borussia fallen. Wieder war es Raul Bobadilla, der seinen Gegenspieler Barzagli ganz alt aussehen ließ und aus zehn Metern unhaltbar einschoss. Das Finale gegen Fortuna Düsseldorf war erreicht!
Das Finale gegen den Zweitligisten begann etwas verhaltener vor den Toren, als es im Halbfinale der Fall war. Im Vergleich zum ersten Spiel veränderte Michael Frontzeck die Mannschaft auf zehn Positionen, lediglich Rob Friend stand auch im Finale zunächst wieder auf dem Platz. In der 13. Minute hatte Borussia dann die erste gute Gelegenheit des Endspiels, als Moses Lamidi sich frei spielte und den Ball auf Rob Friend flankte, der den Ball jedoch nicht im Tor unterbrachte. Der Nachschuss von Michael Bradley verfehlte den Kasten. Wenig später wurden auch die Fortunen, die einen engagierten Eindruck machten, erstmals richtig gefährlich, als Marcel Gaus zu einem Kopfstoß kam (16.). Den ersten Schussversuch unternahm für die Borussen Marco Reus, doch das Leder flog weiter über den Kasten, den der Ex-Borusse Michael Melka für die Fortunen hütete (23.). Da wurde es schon deutlich knapper, als Andreas Lambertz auf der Gegenseite aus 23 Metern abzog, der Ball nur knapp am linken Pfosten vorbei ging (25.).
Bäcker wollte den Turniersieg
In der 30. Minute hatte der Düsseldorfer Kozo Yuki sehr viel Glück, dass der Elfmeterpfiff für Borussia ausblieb. Er hatte den Ball im Strafraum eindeutig mit der Hand gespielt. Sekunden später spielte sich Marco Reus schön auf der linken Seite frei und passte auf Rob Friend, dessen Schuss aus kurzer Distanz das Tor nur hauchdünn verfehlte (31.). Jetzt spielten nur noch die Borussen, sie wollten den Turniersieg. Roman Neustädter nahm in der 36. Minute aus fast 30 Metern Maß, und wäre sein Schuss auf das Tor gekommen, so hätte Melka wohl arge Mühe gehabt, das 1:0 zu verhindern. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Marco Reus einen haarsträubenden Fehler der Fortunen-Defensive nicht nutzen. Kurz zuvor hatte Christopher Heimeroth bei einem Freistoß aus 18 Metern sein ganzes Können aufbieten müssen. Als sich wie im Halbfinale alle schon auf das Elfmeterschießen eingestellt hatten, entschied sich Fabian Bäcker anders: Einen Abpraller von Moses Lamidi passte Michael Bradley auf den 19-jährigen Stürmer, der den Turniersieg sicherte (44.). Zum zweiten Mal durfte Borussia den Wintercup mit nach Hause nehmen.
Beiträge: 153 Anmeldedatum: 11.02.09 Alter: 38 Ort: Berlin Mein BL-Club:
Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach Mo 11 Jan - 14:42
Allen Borussia Fans ein Erfolgreiches 2010 wünschen die Fans des 1.Fc Union Berlin und vor allem Euer Master584. In diesem Sinne. Immer EISERN weiter.
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Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach Mo 18 Jan - 12:17
Thorben Marx musste heute aussetzen, durfte nur aufs Fahrrad und wird morgen behandelt.
17.01.2010 Debütanten-Ball ohne Punkte
Der Start in die Rückrunde ist missraten, so viel ist sicher. Der Start in die Zukunft ist aber dennoch geglückt: Jedenfalls für Patrick Herrmann und Fabian Bäcker.
Die beiden VfL-Eigengewächse werden heute und morgen sicher noch die Schlagzeilen bestimmen, auch wir haben sie zu einem Doppel-Interview gebeten (siehe Borussen-News). Das Debüt der beiden war aber trotz des Treffers zum 1:2, den Herrmann auf Bäcker auflegte, nicht erfolgreich. Doch die Vergangenheit zeigt, dass die 1:2-Niederlage gegen den VfL Bochum im ersten Bundesligaspiel kein Fingerzeig ist. Drei Beispiele: Marko Marin startete einst immerhin mit einem 1:1 gegen Frankfurt und legte dabei den Ausgleichstreffer auf. Tobias Levels unterlag in seinem ersten Spiel in der Bundesliga mit dem VfL 0:3 bei Werder Bremen. Und Marcell Jansen schoss mit einer 0:6-Klatsche bei Hertha BSC Berlin zu seinem Einstand den Vogel in negativer Hinsicht ab.
Da haben es Bäcker und Herrmann vergleichsweise gut getroffen, auch wenn davon bei einer Heimniederlage nicht wirklich gesprochen werden kann. Und genau deswegen konnte weder der 19-jährige Torschütze Bäcker noch der 18-jährige Vorbereiter Herrmann richtig zufrieden sein, schließlich war der Torerfolg das einzige Erfolgserlebnis gegen den VfL Bochum und einer der wenigen richtig guten Torchancen, so dass es am Ende für Borussia nichts Zählbares zu verbuchen gab. Und dass die beiden Nachwuchsjungs Fußball spielen können, wusste Trainer Michael Frontzeck ja auch schon vorher, sonst hätte er sie ja beide nicht ins Spiel gebracht.
Ohne acht und hinten achtlos
Borussia musste auf acht Akteure verzichten, und offensichtlich wurde, dass gerade in der Offensive nicht viel funktionierte. Moses Lamidi, der neben Raul Bobadilla auflief, hatte ebenso wenige Chancen wie seine Mannschaftskameraden. Die beiden durchaus zu vermeidenden Gegentore machten die Aufgabe gegen disziplinierte und tief stehende Gäste nicht einfacher. „Die Heimniederlage war deswegen unnötig, weil wir die beiden Bochumer Tore durch individuelle Fehler ermöglicht haben. Vorne haben wir zu sehr auf einer Linie gespielt, dadurch hatte es der Gegner leicht, gegen uns zu verteidigen. Erst in der zweiten Halbzeit ist das wesentlich besser geworden. Aber auch mit den vier Angreifern, die gefehlt haben, hätten wir es gestern schwer gehabt, so wie das Spiel gelaufen ist“, erklärte Frontzeck das Geschehen. Oliver Neuville und Roberto Colautti, 50 Prozent der fehlenden Offensivkräfte, können vermutlich am Dienstag im ersten Training der Woche wieder eingreifen. Bei beiden sah es heute Vormittag besser aus, so dass sie nach dem trainingsfreien Montag hoffentlich wieder mit den Kollegen auf den Platz können. Fraglich ist, ob auch Thorben Marx übermorgen wieder mitmischen darf: Der Mittelfeldmann blieb heute mit einer Unterschenkelprellung in der Kabine und fuhr Fahrrad. Die Behandlung am Montag wird vielleicht schon Aufschluss darüber geben, wann und wie Marx wieder eingreifen kann. Neben ihm strampelte Dante, dem immer noch der Kopf nach dem Zusammenprall mit Paul Freier brummte. Mannschaftsarzt Dr. Stefan Hertl hatte den Brasilianer gestern noch genäht, die VfL-Fans hatten zuvor die erste Hilfe auf dem Platz vor allem durch den anschließenden besonderen Look Dantes mit Turban und darüber liegender Lockenpracht bemerkt.
Lernen für ähnliche Aufgaben
Nein, bei Frontzeck und den spielenden Borussen wollte auch heute keine richtige, zumindest keine ausgelassene Freude über das Debüt der beiden Eigengewächse aufkommen. Auch Lamidi dürfte sich einen anderen Spielverlauf bei seiner Chance, sich von Beginn an zu zeigen, erhofft haben. Aber der VfL-Trainer blickte schon voraus, in der Hoffnung, dass die Niederlage zum Rückrundenauftakt nicht völlig sinnlos bleibt. „Ich bin sicher, dass beispielsweise die Spiele gegen Nürnberg und Freiburg ganz ähnlich werden. Vielleicht war das gestern ein wichtiger Lernprozess für uns, wie wir mit solchen Spielen und Gegnern umzugehen haben.“ Natürlich freue er sich aber auch über das Tor, das die beiden Jungen produziert haben, „das ist schön für uns alle, weil wir den Weg mit jungen Leuten gehen wollen.“
Herrmann und Bäcker, aber auch Lamidi und der Rest der Mannschaft haben gegen Bochum wichtige Erfahrungen gesammelt, auch ohne Punkte. Nach dem Auslaufen und dem Spielersatztraining am Sonntag steht morgen der freie Tag im Zeichen der Erholung. Vielleicht und hoffentlich hat sich dann die personelle Situation wieder etwas entspannt, wenn nicht, dann haben wir junge Leute in der Hinterhand – zumindest das hat die Partie gegen Bochum gezeigt. Vielleicht wird auch Karim Matmour in dieser Woche zurück nach Mönchengladbach kommen, auch wenn wir ihm beim Afrika Cup viel Erfolg wünschen. Der algerische Nationalspieler tritt am Montag im entscheidenden Gruppenspiel gegen Angola an, und vermutlich braucht Algerien einen Sieg, um im Turnier zu bleiben.
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Thema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach Mi 20 Jan - 5:02
Stürmer im Gespräch: Roberto Colautti und Raul Bobadilla.
19.01.2010 Wieder im Training
Im BORUSSIA-PARK hat die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Samstag bei der Berliner Hertha begonnen. Und wie es scheint, könnte es ein wenig Entspannung im Lager der Verletzten geben.
Vor allem im Angriff ist es durch die Ausfälle von gleich vier Stürmern personell eng geworden, bei der 1:2-Heimniederlage gegen Bochum standen am Samstag in Raul Bobadilla, Moses Lamidi und Fabian Bäcker nur noch drei Angreifer zur Verfügung. Zum Beginn der Trainingswoche gibt es aber nun Hoffnung, dass sich die Situation schon für das kommende Wochenende etwas bessert. Roberto Colautti und Oliver Neuville, die beide wegen muskulärer Probleme in der vergangenen Woche nicht trainieren konnten, sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Sicher ist dagegen, dass Karim Matmour und Rob Friend auch in Berlin nicht zur Verfügung stehen. Matmour erreichte gestern Abend mit Algerien das Viertelfinale des Afrika Cups und hat dort sein nächstes Spiel am Sonntag. Friend darf in dieser Woche bis auf leichte Einheiten auf dem Fahrrad noch nicht trainieren. Am Wochenende sollen die Fäden, mit denen die Risswunde an seiner Ferse genäht worden war, gezogen werden - erst danach ist wieder an Training zu denken.
Gute Nachrichten gibt es von Thorben Marx (Prellung am Unterschenkel) und Dante (Platzwunde am Kopf). Beide haben keine Probleme mit ihren Blessuren, trainieren normal mit und stehen am Samstag zur Verfügung. Verletzt sind weiterhin Paul Stalteri (Innenbanddehnung), Gal Alberman (nach Eingriff an der Ferse im Aufbautraining), Jan-Ingwer Callsen-Bracker (nach Sehnenentzündung unter dem Fuß im Aufbautraining) und Christian Dorda (Patellasehnenriss).
Training ist in dieser Woche am Dienstag und Mittwoch jeweils zweimal (10 und 16 Uhr), am Donnerstag um 10 Uhr, das Abschlusstraining am Freitag ist nicht öffentlich.