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 Fanclub Borussia Mönchengladbach

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BeitragThema: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Fr 18 Dez - 13:54

Das ist der Bereich für den Fanclub Borussia Mönchengladbach

Wie trete ich einem Fanclub bei?
Ihr geht am Forumanfang in die Menüleiste Gruppen dann im Menü Der Gruppe beitreten die Gruppe aussuchen der ihr beitreten möchtet. Nun klickt ihr Informationen anzeigen und dann nur noch auf Der Gruppe beitreten. Der jeweilige Gruppenleiter wird euch dann freischalten.
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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   So 20 Dez - 20:45

2:3-Niederlage in Leverkusen


Nach 90 tollen Bundesliga-Minuten unterlag Borussia beim neuen
Herbstmeister Bayer Leverkusen nach 2:1-Führung noch 2:3. Roel Brouwers
und Dante schossen die VfL-Treffer.


Borussias Trainer Michael Frontzeck musste, was sich bereits im
Vorfeld angedeutet hatte, seine in den letzten Wochen so erfolgreiche
Startformation umbauen. Karim Matmour musste im letzten Bundesligaspiel
des Jahres passen, für ihn rückte Raul Bobadilla in die Startelf. Bei
eisigen Temperaturen, aber einem dennoch gut bespielbaren Untergrund,
entwickelte sich von Beginn an eine munteres Spiel. Bereits nach vier
Minuten deuteten die Borussen an, dass sie durchaus gewillt waren, in
Leverkusen mitzuspielen. Bei einer Kombination aus dem eigenen
Strafraum heraus wurde das Leder zügig in die andere Hälfte getragen,
lediglich der letzte Pass von Juan Arango auf Marco Reus kam nicht an.
Nach zehn Minuten setzte dann Reus seinen Kollegen Raul Bobadilla in
Szene, der sich den Ball aber etwas zu weit vorlegte. Die Leverkusener
erspielten sich jetzt ein leichtes Übergewicht, ohne dabei jedoch vor
allem vor dem Borussen-Tor eine klare Überlegenheit zu demonstrieren.
Verteidiger Sami Hyypiä war es, der zweimal nach Eckbällen zum
Abschluss kam, dabei jedoch jeweils scheiterte.

Kroos bringt Gastgeber in Führung

Besser machte der Finne es dann allerdings in der 18. Minute, als er,
statt aus 14 Metern erneut den Abschluss zu suchen, den Ball lieber auf
seinen Kollegen Toni Kroos zurück passte. Der hatte dann bei seinem
fünften Saisontor auch noch das Glück, dass Dante seinen Schuss ins
Borussen-Tor abfälschte. Die Gastgeber führten mit 1:0 und waren in
diesem Moment Herbstmeister. Alles in allem war die Führung sicher
nicht unverdient, doch es schien eine Frage der Zeit zu sein, bis die
Borussen einmal mit einer ihrer Chancen durchkommen würden. Bei einem
Pass von Thorben Marx wurde es nach einer halben Stunde wirklich eng,
aber Nationaltorhüter René Adler hatte aufgepasst und entschärfte nach
einem Laufduell die Situation. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte den
Borussen die Gefährlichkeit vor dem Tor gefehlt, doch das sollte sich
schlagartig ändern. In der 36. Minute war es zunächst Bobadilla, der
aus 20 Metern sehenswert abzog und Adler zu einer Glanzparade zwang.
Bei der nachfolgenden Ecke wurde dann eine Geschichte fortgesetzt, an
der Roel Brouwers schon seit Saisonbeginn schreibt. Zunächst gewann Rob
Friend ein Kopfballduell gegen Manuel Friedrich. Adler konnte den
scharfen Kopfball nicht festhalten, und Brouwers stand mal wieder ganz
richtig, um mit seinem bereits fünften Saisontor das 1:1 zu erzielen.
Und wieder konnte man beim Torjubel deutlich hören, wie viele
Borussen-Fans den Weg in die Chemiestadt mit angetreten hatten. Der
Treffer brachte den Bundesliga-Spitzenreiter nun sichtlich aus dem
Konzept, denn Bayer konnte sich nun kaum noch aus seiner eigenen Hälfte
befreien. Das zeigte sich auch daran, dass innerhalb von zwei Minuten
mit Manuel Friedrich und Sami Hyypiä beide Leverkusener
Innenverteidiger Gelb sahen.

Dante trifft zur Führung, aber Bayer dreht das Spiel

An die Schlussphase der zweiten Halbzeit wollten die Borussen nun
anknüpfen, und das gelang auch. Zwar hatten die Gladbacher nach einem
Zweikampf mit Dante etwas Glück, dass der Elfmeterpfiff für Leverkusen
ausblieb, doch offensiv war Borussia jetzt brandgefährlich. Nach einem
Konter war es zunächst wieder Raul Bobadilla, der erst in letzter
Sekunde nach einem Solo von Manuel Friedrich gestoppt werden konnte.
Wie schon beim Ausgleich schlug Borussia aber nach der nachfolgenden
Ecke wieder zu. Diesmal trug sich auch Borussias zweiter
Innenverteidiger Dante in die Torschützenliste ein, als er den Ball
zweimal berührte, ihn aber dann über die Linie brachte. Natürlich war
damit das Spiel noch nicht gewonnen – denn Leverkusen erhöhte wieder
das Tempo. Nach einer Stunde drang Arturo Vidal in den
Borussen-Strafraum ein. Der Ball schien schon abgeblockt, kam dann aber
doch zu Eren Derdiyok, der Logan Bailly keine Chance ließ. Jetzt war
deutlich zu spüren, dass Bayer ein Unentschieden zur
Herbstmeisterschaft nicht reichte.

In der 69. Minute machte als Folge des weiter ansteigenden Drucks Toni
Kroos seinen zweiten Treffer, der Bayer wieder in Führung brachte.
Zuvor hatten schon Derdiyok und Friedrich Chancen zum 3:2 gehabt, waren
aber an Logan Bailly gescheitert. In der 77. Minute hatte Borussia dann
die Riesenchance zum Ausgleich, als Juan Arango einen perfekten Pass
auf Bobadilla spielte, der Argentinier sich das Leder jedoch zu weit
vorlegte und René Adler somit die Chance gab, den Ausgleich noch zu
verhindern. Obwohl Michael Frontzeck es in der Schlussphase zunächst
mit drei, dann sogar mit vier Angreifern versuchte, sollte sich eine so
gute Chance wie die von Bobadilla nicht mehr einstellen.

In einem – vor allem vor dem Hintergrund der äußeren Bedingungen –
richtig guten Spiel war es Borussia nicht vergönnt, in Leverkusen einen
Punkt mitzunehmen.

Leverkusen: Adler – Schwaab (60. Kadlec), M. Friedrich, Hyypiä,
Castro – Vidal, Reinartz – Barnetta, Kroos – Kießling, Derdiyok (89.
Sarpei).

Borussia: Bailly – Levels, Brouwers, Dante, Jaurès (86.
Colautti) – Marx (79. Lamidi), Bradley – Reus, Arango, Bobadilla (78.
Neuville), Friend.

Tore: 1:0 Kroos (18.), 1:1 Brouwers (36.), 1:2 Dante (54.), 2:2 Derdiyok (60.), 3:2 Kroos (69.).

Gelbe Karte: Friedrich, Hyypiä – Jaurès.

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft).

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees.

quelle: www.borussia.de
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BeitragThema: Jahresrückblick 2009   Di 22 Dez - 22:57

Jahresrückblick 2009

Borussia – kompakt, spielstark, spektakulär
VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 21.12.2009 - 15:03

Mönchengladbach (RPO). 3060 Minuten ist ein jeder Klub in einer Fußball-Saison aktiv, Nachspielzeiten nicht eingerechnet. Doch die Essenz dieser 51 Stunden Fußball, das sind zuweilen wenige Augenblicke. Hätte es zwei Szenen nicht gegeben in der Saison 2008/2009, dann wäre Borussia Mönchengladbach wohl nicht mehr Bundesligist. Zum einen den Klugen Querpass von Oliver Neuville hinüber zu Roberto Colautti und dessen überlegten Schuss hinein ins Schalker Tor, zum anderen den Kopfball des Verteidigers Dante in Cottbus.

Zwei Aktionen, zwei Tore, zwei 1:0-Siege, beide erzwungen in letzter Minute, das war in der Rückbetrachtung die Rettung. Wären die beiden Tore nicht gefallen, hätte Gladbach zwei statt sechs Punkte geholt aus den beiden Partien am 10. und 13. Mai, und das hätte nicht gereicht für ein weiteres Jahr in der Eliteklasse des deutschen Fußballs.

Gutes Ende nach Irrungen und Wirrungen

So nahm eine Saison ein gutes Ende, die voller Irrungen und Wirrungen war, in der sowohl der Trainer (Hans Meyer kam für Jos Luhukay) und der Sportdirektor (Max Eberl löste Christian Ziege ab) ausgetauscht wurden und erst passende Wintereinkäufe jenen Hauch von Stabilität brachten, der nach der katastrophalen Hinrunde, die Borussia mit elf Punkten als Letzter abschloss, eine veritable Rückserie möglich machte. 20 Punkte holte Gladbach, was in der Summe 31 machte, und das reichte soeben, um drin zu bleiben. Eine Rettung indes, die erst möglich wurde durch die gütige Mithilfe Hilfe der Konkurrenz.

Fußball der richtig Spaß macht

„Aber es ist wie es ist“, sagt Borussias junger Amerikaner Michael Bradley gern. Und in diesem Fall war das gute Ende ein gesunder Anfang. Denn wer die Borussen nun spielen sieht, der kann kaum glauben, dass diese Mannschaft ein ängstlicher Haufen war, der im ersten Teil der vergangenen Saison gerade mal zwei Spiele gewann, die Schießbude der Liga war und von einer Fehlerhaftigkeit in die nächste stolperte. Am Ende des Jahres 2009 ist Borussia Elfter, hat 21 Punkte beisammen, zehn mehr also als ein Jahr zuvor, und spielt einen Fußball, der richtig Spaß macht: gut organisiert in der Defensive und ambitioniert und flott nach vorn. Das ist die Handschrift von Michael Frontzeck, der im Sommer Trainer wurde.

Meyer wurde einmal mehr zum Retter

Auch diese Geschichte hat ihren Prolog in der letzten Spielzeit. Denn hätte Borussia nicht jene 1:0-Siege geschafft, dann wäre Frontzeck, der Ur-Gladbacher, vielleicht nicht entlassen worden bei Arminia Bielefeld, das am Ende abstieg in die Zweite Liga. So aber kletterte Borussia am 31. Spieltag auf den 15. Platz, Bielefeld war 16. und verlor nach einem 0:6 in Dortmund am vorletzten Spieltag die Nerven: Frontzeck musste gehen, Jörg Berger kam als, nun ja, Hoffnungsträger für ein Spiel und scheiterte. Hans Meyer hingegen, der Luhukay nach sieben sieglosen Spielen zu Beginn der Saison abgelöst hatte, wurde wieder einmal zum Retter. Für den Neuaufbau jedoch, da kam der Thüringer nicht mehr in Frage, er entschied sich, nach langer Zappelei, für den vorläufigen Ruhestand.

Mann mit Stallgeruch und Distanz zugleich

Frontzeck war Max Eberls erste Option, auch wenn die öffentliche Liste der möglichen Gladbach-Trainer wie üblich ellenlang war. Der 45-Jährige ist Borusse, so ist es auch geblieben, als er als Profi wegging, nach Stuttgart, Manchester und Freiburg. Er hat Stallgeruch und die nötige Distanz zugleich. Und vor allem strahlt Frontzeck Ruhe aus. Mit dieser kam Borussia durch die Vorbereitung, in der sich einige Stammspieler verletzten, und auch durch die Krise im frühen Herbst, als sechs Pflichtspiele am Stück verloren gingen: fünf in der Bundesliga und das im Pokal gegen den MSV Duisburg. Frontzeck glaubte an seine Mannschaft, er stellte sich vor sie und sprach „von harter Arbeit“, die sich auszahlen werde.

Kompakt, spielstark und spektakulär

In den ersten vier Partien hatten seine Borussen gezeigt, wie sie sich anfühlt die neue Borussia: kompakt, spielstark und ansatzweise spektakulär. Nichts mehr ist zu sehen von der betonartigen Defensivarbeit, die Hans Meyer den Borussen auferlegte, in einer Situation allerdings, die genau dieses erforderte. Nach Luhukays Wechselorgien vor und zu Anfang der Saison war dem Aufsteiger jedwede Sicherheit abhanden gekommen, es gab weder eine Hierarchie im Team, noch ein System, an dem sich die Fußballer festhalten konnten. Ein Freistoß-Tor des Kölners Milivoje Novakovic, der den 2:1-Sieg des Effzee (ausgerechnet der rheinische Rivale!) in Gladbach möglich machte, beendete die Ära Luhukay. Christian Ziege übernahm für ein Spiel, holte ein 2:2 in Bochum. Es war der vierte Punkt am 8. Spieltag.

Dann kam Meyer, und irgendwie war das logisch. Er kennt Borussia und konnte sich schnell einfinden. Meyer schaute, räumte auf und bastelte an mehr Sicherheit. Zeitweise schien selbst der Trainer-Dino zu verzweifeln: Nur sieben weitere Punkte ergatterte Gladbach bis zur Winterpause und ging nach dem 1:2 in Dortmund am 17. Spieltag als Schlusslicht zunächst auf eine Gastspielreise nach Israel und dann in den Weihnachtsurlaub.

Meyer mauerte – dann kam der Erfolg

Erst als er in der Winterpause Torwart Logan Bailly, Innenverteidiger Dante, Rechtsverteidiger Paul Stalteri und den umsichtigen Sechser Tomas Galasek dazu bekam, bekam Meyer Gladbach in den Griff. Es ging aber nur um Schadensbegrenzung, und die kriegt man am besten mit übertriebener Sicherheit hin: Meyer mauerte, auch mal mit fünf Verteidigern. So langsam kamen dann die Ergebnisse, die am Ende überhaupt die Rettung in den letzten Minuten möglich machten.

Was anders ist bei Borussia, das zeigten die beiden 1:2-Niederlagen beim FC Bayern München in dieser und in der vergangenen Saison. Meyers Ansatz war, ein möglichst gutes Ergebnis zu ergattern beim Branchenführer, und das war dann auch das 1:2, denn es ging nebenbei um die Tordifferenz. Die stimmte am Ende, daran konnte auch das peinliche 0:5 in Düsseldorf gegen Bayer Leverkusen nichts ändern – weil Bielefeld zeitgleich 0:6 in Dortmund verlor.

Rotzfrech unter Frontzeck

Das 1:1 gegen die westfälische Borussia in letzter Instanz war mehr als genug für den Klassenverbleib. Im Mai baute Meyer in München die Mauer auf, sieben Monate später kam Fronzecks rotzfreche neue Borussiain die Allianz-Arena: „Wir haben Glück gehabt, Gladbach war besser“, gestand Bayern-Trainer Louis van Gaal. Frontzeck fand die erste Halbzeit seiner Mannschaft einfach nur „fantastisch“.

Defensiv gut gestaffelt waren die Borussen und spielten flink und konsequent nach vorn, ihre Spielanlage wirkte gar reifer als die der Bayern. „Das war die Spitze von dem, was wir im Moment leisten können“, sagte der Trainer. Schließlich sei die Mannschaft noch im Aufbau. Im Sommer wurde sie um die südamerikanischen Stars Juan Arango (Venezuela) und Raúl Bobadilla (Argentinien), die Routiniers Thorben Marx und Marcel Meeuwis sowie die Jungspunde Marco Reus und Roman Neustädter bereichert.

Mischung aus Jugend und Routine

Als erster Klub der Liga schloss Borussia ihre Transfertätigkeit ab, ein Hinweis auf die konsequente Arbeitsweise von Sportdirektor Max Eberl und Trainer Michael Frontzeck. Eine Mischung aus Jugend und Routine also war es, die Borussia stärker machen sollte für das realistisch formulierte Ziel: „Wir wollen eine Saison ohne große Sorgen spielen“, sagten Eberl und Frontzeck. Nach der ertragreichen Hinrunde, die mit 3:2 bei Tabellenführer Leverkusen endete, scheint es, als habe Borussia das Zeug, dieses Mal nicht auf wenige Momente des Glücks angewiesen zu sein, um sich zu retten. „Wir sind erwachsener geworden und auf einem guten Weg“, sagt Verteidiger Roel Brouwers.
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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mi 30 Dez - 8:05









Borussias Dante beim gestrigen Trainingsauftakt.
29.12.2009
Trainingsauftakt und Laktattest


Als wären sie nie weggewesen. Nur neun Tage nach dem letzten
Bundesligaspiel des alten Jahres (2:3-Niederlage in Leverkusen) haben
Borussias Profis am gestrigen Montag das Training wieder aufgenommen.


Gut 200 Zaungäste waren Augenzeugen der ersten, lockeren
Trainingseinheit der Rückrunden-Vorbereitung. Am heutigen
Dienstagmorgen gab es im BORUSSIA-PARK weitaus weniger Publikum. Außer
einer Trainingseinheit der drei Torhüter Logan Bailly, Christofer
Heimeroth und Frederic Löhe mit ihrem Trainer Uwe Kamps gab es aber
auch nichts zu sehen – die Feldspieler wurden von Busfahrer Marcus
Breuer in zwei Gruppen zum Laktattest in die Leichtathletikhalle in
Düsseldorf chauffiert. Heute Nachmittag steht noch eine Laufeinheit an.

Besonders gut gelaunt zeigte sich schon gestern Filip Daems. Der
Mannschaftskapitän trainiert nach seiner Sehnenscheidenentzündung unter
dem Fuß endlich wieder mit der Mannschaft – nach überstandenem
Belastungstest am Sonntag machte er gestern genau wie Paul Stalteri und
Christian Dorda den Großteil der Einheiten mit, auch am Laktattest nahm
das Trio teil. „Der Fuß fühlt sich gut an, ich hatte keine Probleme“,
sagte Daems gegenüber Fohlen.TV.
„Ich hoffe, dass ich ohne Schmerzen ins Trainingslager fahren kann. Die
Hauptsache ist, dass ich schmerzfrei bleibe – dann kommt der Rest von
alleine.“ Bei den drei Rekonvaleszenten achtet die medizinische
Abteilung allerdings besonders auf die Fortschritte.

Gal Alberman (Lauftraining nach Fersen-OP) und Jan-Ingwer
Callsen-Bracker (Sehnenentzündung unter dem Fuß) fehlten heute genauso
wie Karim Matmour und Michael Bradley. Während sich der Algerier mit
der Nationalmannschaft auf den Afrika-Cup vorbereitet, genießt der
US-Boy ein paar Tage verlängerten Heimaturlaub. Michael Frontzeck
erklärt die bis zur Abreise ins Trainingslager am Samstag verlängerten
Ferien: „Er war durch den Confed-Cup der Einzige, der praktisch das
ganze Jahr durchgespielt hat, im Sommer hatte er nur zehn Tage Pause.
Es würde uns nichts nutzen, wenn er müde ist und sich dann verletzt.“
Auch Thorben Marx war beim Laktattest nicht dabei. Der
Mittelfeldspieler fehlte wegen eines Zahnarzttermins.

Morgen wird noch zweimal trainiert, ehe die Mannschaft Silvester und
Neujahr frei hat. Samstag Vormittag geht es dann ins Trainingslager
nach La Cala de Mijas (Malaga).

quelle:www.borussia.de
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BeitragThema: Einstelliger Platz! Eberl legt die Latte höher   Fr 1 Jan - 8:22

„Wir haben zum Teil zu wenig Tore geschossen, wie in Wolfsburg, gegen Stuttgart und zuletzt auch in Leverkusen.
Deshalb
sind es weniger Punkte, als wir verdient hätten. Die Mannschaft hat
insgesamt ordentlich gepunktet“, ist Max Eberl mit der ersten
Saisonhälfte mit Abstrichen zufrieden.

„Wir haben fußballerisch gute Fortschritte gemacht.“ Das
Spieljahr 2009 ist für den Sportdirektor sogar fast ein Highlight:
„Nach toller Aufholjagd den Klassenerhalt noch realisiert, jetzt Platz
11, 41 Punkte geholt. Das passt, das ist erfolgreich.“
Obwohl
die Fohlen zwischenzeitlich eine deftige Durststrecke mit fünf
Serienpleiten erdulden mussten, strömten die Fans scharenweise in den
Borussia-Park. Eberl: „Die Jungs spielen attraktiv und haben gepunktet.
Nur hoher Unterhaltungswert, aber keine Punkte – das geht nicht. Da
muss man auch Mal nach einem unansehnlichen Spiel wie gegen Köln
einfach einen Punkt mitnehmen.“
Die Leistungen waren
so ansprechend, dass im Winter nicht nachgerüstet wird. „Wir haben
einen gesunden und guten Kader“, stellt Eberl vor dem Trainingsstart am
Montag klar. „Es wird keine Hals-über-Kopf-Aktion geben.“
Die
Wünsche für 2010? „Dass alle Verpflichtungen so sitzen, wie im Sommer.“
Mit Arango, Bobadilla, Marx und Reus schafften vier Neue den Sprung in
die Stammformation. Das funktioniert so gut, dass der Sportdirektor
sehr optimistisch in die Rückrunde geht: „Ziel ist es, gut aus den
Startlöchern zu kommen und sich im zweiten Drittel der Tabelle einen
oberen Platz zu sichern.“ Heißt: einstellig! Denn das „Mitteldrittel“
sind die Plätze sieben bis 12…
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BeitragThema: Käpt‘n Daems: Neustart 2010   Mo 4 Jan - 6:27

Fohlen-Verteidiger



Käpt‘n Daems: Neustart 2010




Filip Daems
Foto: Ovelgönne

Mönchengladbach – Wenn die 26 Borussen Samstag um 5.50 Uhr von Düsseldorf nach
Malaga ins einwöchige Trainingslager an der Costa del Sol fliegen, ist
auch Kapitän Filip Daems mit an Bord.
„Der Fuß fühlt
sich gut an. Ich habe keine Probleme mehr. 2010 kann nur besser werden.
Für mich ist das ein Neuanfang, hoffentlich ohne Verletzungen“, sagt
der Verteidiger.
„Nach dem letzten halben Jahr habe ich genug von der Reha. Jetzt möchte ich endlich wieder spielen.“
Zwei
Tests Dienstag gegen Cottbus und Mittwoch gegen Dortmund (jeweils um
15.30 Uhr in Marbella) absolvieren die Fohlen. „Ich hatte in der
Hinrunde nur einen Einsatz. Es ist ganz normal, dass ich jetzt erst
wieder Kondition aufbauen muss. Aber vielleicht kann ich schon eine der
beiden Partien bestreiten“, hofft Daems.
Michael
Frontzeck ist heilfroh, dass sein verlängerter Arm die sechsmonatige
Leidenszeit hinter sich hat. „Filip ist unser Kapitän - damit ist
eigentlich alles gesagt“, meint Gladbachs Trainer.
„Er
ist ein 100-prozentiger Profi, der allein durch seine Präsenz für
Stabilität sorgt. Wir überstürzen nichts, aber wenn er so schnell wie
möglich in die Mannschaft zurückkehrt, wäre das eine gute Sache.“

quelle: express
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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mo 11 Jan - 7:10









Die Siegtorschützen präsentieren den Pokal: Fabian Bäcker (links) und Raul Bobadilla.
10.01.2010
Borussia gewinnt Wintercup


Durch einen 3:2-Sieg gegen den VfL Wolfsburg und ein 1:0 im Finale
gegen den Gastgeber Fortuna Düsseldorf darf sich Borussia über den
Wintercup und einen gelungenen Abschluss der Vorbereitung freuen.


Im Halbfinale gegen den Deutschen Meister VfL Wolfsburg kam
Borussias Kapitän Filip Daems nach ersten Einsätzen bei den Testspielen
im Trainingslager nach seiner Verletzungspause zu seinem Debüt auf
deutschem Boden. Eine Chance gab Trainer Michael Frontzeck auch den
beiden A-Junioren Bernhard Janeczek in der Innenverteidigung sowie
Patrick Herrmann im rechten offensiven Mittelfeld. Beide waren auch im
Trainingslager in Spanien mit dabei.

In der fünften Minute hatte Rob Friend beinahe die erste sichtbare
Lücke in der Verteidigung der Niedersachsen genutzt, blieb aber
letztlich acht Meter vor dem Tor doch ein wenig hängen. Borussia wirkte
von Beginn an wacher und kreativer, kam viel über die rechte Seite, wo
Herrmann häufig in die Angriffe einbezogen war. Der nächste Spieler,
der das Wolfsburger Tor ins Visier nahm, war dann nach zwölf Minuten
Raul Bobadilla, doch er traf den Ball nicht richtig. Die Wolfsburger
erarbeiteten sich Mitte der ersten Hälfte ein Übergewicht an
Ballbesitz, wussten damit jedoch nicht viel anzufangen. Bei einem
Gladbacher Freistoß in der 17. Minute prüfte Edin Dzeko dann seinen
eigenen Torhüter Diego Benaglio, der jedoch zur Stelle war. In der 20.
Minute ging Borussia dann aber verdient in Führung. Nach einer perfekt
gespielten Flanke aus dem Halbfeld von Tobias Levels schnappte
Bobadilla seinem Sturmkollegen Rob Friend den Ball weg und setzte ihn
unhaltbar für Benaglio in den rechten Torwinkel. Nur zwei Minuten
später war der Schweizer Torhüter aus Wolfsburg schon wieder
geschlagen. Patrick Herrmann, der die Seite gewechselt hatte, setzte
Filip Daems perfekt in Szene, der sich von der linken Seite den
gleichen Torwinkel aussuchte, in dem der Ball zwei Minuten zuvor schon
gelandet war – es stand 2:0 für Borussia!

Torreiches Halbfinale

Nun hatte der Deutsche Meister offenbar genug! Grafite setzte sich im
Strafraum durch und brachte einen tollen Heber zustande, den Logan
Bailly nicht halten konnte (26.) – Wolfsburg war wieder im Spiel. Nach
knapp einer halben Stunde tauchte Borussia dann wieder gefährlich vor
dem Tor auf. Nachdem sich Bobadilla an zwei Spielern vorbei in den
Strafraum gespielt hatte, landete sein Anspiel ein wenig im Rücken von
Rob Friend, der dieses so nicht wie gewünscht verwerten konnte. Das
Auslassen dieser Chance sollte Wolfsburg die Chance zum Ausgleich
bieten. Nach einem Freistoß von der linken Seite brachte Borussia den
Ball nicht aus der Gefahrenzone, was einen Seitfallzieher von Christian
Gentner zum 2:2 zur Folge hatte (35.). Drei Minuten später parierte
Logan Bailly einen Schuss von Grafite und verhinderte das 2:3. Der
Siegtreffer sollte dann in der letzten Minute der 45-minütigen
Spielzeit doch für Borussia fallen. Wieder war es Raul Bobadilla, der
seinen Gegenspieler Barzagli ganz alt aussehen ließ und aus zehn Metern
unhaltbar einschoss. Das Finale gegen Fortuna Düsseldorf war erreicht!

Aufstellung gegen Wolfsburg: Bailly – Levels, Janeczek, Dante, Daems – Meeuwis, Marx – Herrmann, Arango – Bobadilla, Friend.

Tore: 1:0 Bobadilla (20.), 2:0 Daems (22.), 2:1 Grafite (26.), 2:2 Gentner (35.), 3:2 Bobadilla (45.).

Das Finale gegen den Zweitligisten begann etwas verhaltener vor den
Toren, als es im Halbfinale der Fall war. Im Vergleich zum ersten Spiel
veränderte Michael Frontzeck die Mannschaft auf zehn Positionen,
lediglich Rob Friend stand auch im Finale zunächst wieder auf dem
Platz. In der 13. Minute hatte Borussia dann die erste gute Gelegenheit
des Endspiels, als Moses Lamidi sich frei spielte und den Ball auf Rob
Friend flankte, der den Ball jedoch nicht im Tor unterbrachte. Der
Nachschuss von Michael Bradley verfehlte den Kasten. Wenig später
wurden auch die Fortunen, die einen engagierten Eindruck machten,
erstmals richtig gefährlich, als Marcel Gaus zu einem Kopfstoß kam
(16.). Den ersten Schussversuch unternahm für die Borussen Marco Reus,
doch das Leder flog weiter über den Kasten, den der Ex-Borusse Michael
Melka für die Fortunen hütete (23.). Da wurde es schon deutlich
knapper, als Andreas Lambertz auf der Gegenseite aus 23 Metern abzog,
der Ball nur knapp am linken Pfosten vorbei ging (25.).

Bäcker wollte den Turniersieg

In der 30. Minute hatte der Düsseldorfer Kozo Yuki sehr viel Glück,
dass der Elfmeterpfiff für Borussia ausblieb. Er hatte den Ball im
Strafraum eindeutig mit der Hand gespielt. Sekunden später spielte sich
Marco Reus schön auf der linken Seite frei und passte auf Rob Friend,
dessen Schuss aus kurzer Distanz das Tor nur hauchdünn verfehlte (31.).
Jetzt spielten nur noch die Borussen, sie wollten den Turniersieg.
Roman Neustädter nahm in der 36. Minute aus fast 30 Metern Maß, und
wäre sein Schuss auf das Tor gekommen, so hätte Melka wohl arge Mühe
gehabt, das 1:0 zu verhindern. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Marco
Reus einen haarsträubenden Fehler der Fortunen-Defensive nicht nutzen.
Kurz zuvor hatte Christopher Heimeroth bei einem Freistoß aus 18 Metern
sein ganzes Können aufbieten müssen. Als sich wie im Halbfinale alle
schon auf das Elfmeterschießen eingestellt hatten, entschied sich
Fabian Bäcker anders: Einen Abpraller von Moses Lamidi passte Michael
Bradley auf den 19-jährigen Stürmer, der den Turniersieg sicherte
(44.). Zum zweiten Mal durfte Borussia den Wintercup mit nach Hause
nehmen.

Aufstellung gegen Düsseldorf: Heimeroth – Jantschke, Brouwers, Kleine, Jaurès – Bradley, Neustädter – Reus, Lamidi – Bäcker, Friend (32. Herrmann).

Tore: 1:0 Bäcker (44.).

Zuschauer: 22.700.
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Master584
U2
U2


Männlich Beiträge: 153
Anmeldedatum: 11.02.09
Alter: 38
Ort: Berlin
Mein BL-Club:

BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mo 11 Jan - 14:42

Allen Borussia Fans ein Erfolgreiches 2010 wünschen die Fans des 1.Fc Union Berlin und vor allem Euer Master584.
In diesem Sinne. Immer EISERN weiter.

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mo 18 Jan - 12:17


Thorben Marx musste heute aussetzen, durfte nur aufs Fahrrad und wird morgen behandelt.
17.01.2010
Debütanten-Ball ohne Punkte


Der Start in die Rückrunde ist missraten, so viel ist sicher. Der
Start in die Zukunft ist aber dennoch geglückt: Jedenfalls für Patrick
Herrmann und Fabian Bäcker.


Die beiden VfL-Eigengewächse werden heute und morgen sicher noch
die Schlagzeilen bestimmen, auch wir haben sie zu einem
Doppel-Interview gebeten (siehe Borussen-News). Das Debüt der beiden
war aber trotz des Treffers zum 1:2, den Herrmann auf Bäcker auflegte,
nicht erfolgreich. Doch die Vergangenheit zeigt, dass die
1:2-Niederlage gegen den VfL Bochum im ersten Bundesligaspiel kein
Fingerzeig ist. Drei Beispiele: Marko Marin startete einst immerhin mit
einem 1:1 gegen Frankfurt und legte dabei den Ausgleichstreffer auf.
Tobias Levels unterlag in seinem ersten Spiel in der Bundesliga mit dem
VfL 0:3 bei Werder Bremen. Und Marcell Jansen schoss mit einer
0:6-Klatsche bei Hertha BSC Berlin zu seinem Einstand den Vogel in
negativer Hinsicht ab.

Da haben es Bäcker und Herrmann vergleichsweise gut getroffen, auch
wenn davon bei einer Heimniederlage nicht wirklich gesprochen werden
kann. Und genau deswegen konnte weder der 19-jährige Torschütze Bäcker
noch der 18-jährige Vorbereiter Herrmann richtig zufrieden sein,
schließlich war der Torerfolg das einzige Erfolgserlebnis gegen den VfL
Bochum und einer der wenigen richtig guten Torchancen, so dass es am
Ende für Borussia nichts Zählbares zu verbuchen gab. Und dass die
beiden Nachwuchsjungs Fußball spielen können, wusste Trainer Michael
Frontzeck ja auch schon vorher, sonst hätte er sie ja beide nicht ins
Spiel gebracht.

Ohne acht und hinten achtlos

Borussia musste auf acht Akteure verzichten, und offensichtlich wurde,
dass gerade in der Offensive nicht viel funktionierte. Moses Lamidi,
der neben Raul Bobadilla auflief, hatte ebenso wenige Chancen wie seine
Mannschaftskameraden. Die beiden durchaus zu vermeidenden Gegentore
machten die Aufgabe gegen disziplinierte und tief stehende Gäste nicht
einfacher. „Die Heimniederlage war deswegen unnötig, weil wir die
beiden Bochumer Tore durch individuelle Fehler ermöglicht haben. Vorne
haben wir zu sehr auf einer Linie gespielt, dadurch hatte es der Gegner
leicht, gegen uns zu verteidigen. Erst in der zweiten Halbzeit ist das
wesentlich besser geworden. Aber auch mit den vier Angreifern, die
gefehlt haben, hätten wir es gestern schwer gehabt, so wie das Spiel
gelaufen ist“, erklärte Frontzeck das Geschehen. Oliver Neuville und
Roberto Colautti, 50 Prozent der fehlenden Offensivkräfte, können
vermutlich am Dienstag im ersten Training der Woche wieder eingreifen.
Bei beiden sah es heute Vormittag besser aus, so dass sie nach dem
trainingsfreien Montag hoffentlich wieder mit den Kollegen auf den
Platz können. Fraglich ist, ob auch Thorben Marx übermorgen wieder
mitmischen darf: Der Mittelfeldmann blieb heute mit einer
Unterschenkelprellung in der Kabine und fuhr Fahrrad. Die Behandlung am
Montag wird vielleicht schon Aufschluss darüber geben, wann und wie
Marx wieder eingreifen kann. Neben ihm strampelte Dante, dem immer noch
der Kopf nach dem Zusammenprall mit Paul Freier brummte.
Mannschaftsarzt Dr. Stefan Hertl hatte den Brasilianer gestern noch
genäht, die VfL-Fans hatten zuvor die erste Hilfe auf dem Platz vor
allem durch den anschließenden besonderen Look Dantes mit Turban und
darüber liegender Lockenpracht bemerkt.

Lernen für ähnliche Aufgaben

Nein, bei Frontzeck und den spielenden Borussen wollte auch heute keine
richtige, zumindest keine ausgelassene Freude über das Debüt der beiden
Eigengewächse aufkommen. Auch Lamidi dürfte sich einen anderen
Spielverlauf bei seiner Chance, sich von Beginn an zu zeigen, erhofft
haben. Aber der VfL-Trainer blickte schon voraus, in der Hoffnung, dass
die Niederlage zum Rückrundenauftakt nicht völlig sinnlos bleibt. „Ich
bin sicher, dass beispielsweise die Spiele gegen Nürnberg und Freiburg
ganz ähnlich werden. Vielleicht war das gestern ein wichtiger
Lernprozess für uns, wie wir mit solchen Spielen und Gegnern umzugehen
haben.“ Natürlich freue er sich aber auch über das Tor, das die beiden
Jungen produziert haben, „das ist schön für uns alle, weil wir den Weg
mit jungen Leuten gehen wollen.“

Herrmann und Bäcker, aber auch Lamidi und der Rest der Mannschaft haben
gegen Bochum wichtige Erfahrungen gesammelt, auch ohne Punkte. Nach dem
Auslaufen und dem Spielersatztraining am Sonntag steht morgen der freie
Tag im Zeichen der Erholung. Vielleicht und hoffentlich hat sich dann
die personelle Situation wieder etwas entspannt, wenn nicht, dann haben
wir junge Leute in der Hinterhand – zumindest das hat die Partie gegen
Bochum gezeigt. Vielleicht wird auch Karim Matmour in dieser Woche
zurück nach Mönchengladbach kommen, auch wenn wir ihm beim Afrika Cup
viel Erfolg wünschen. Der algerische Nationalspieler tritt am Montag im
entscheidenden Gruppenspiel gegen Angola an, und vermutlich braucht
Algerien einen Sieg, um im Turnier zu bleiben.
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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mi 20 Jan - 5:02

Stürmer im Gespräch: Roberto Colautti und Raul Bobadilla.
19.01.2010
Wieder im Training


Im BORUSSIA-PARK hat die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am
Samstag bei der Berliner Hertha begonnen. Und wie es scheint, könnte es
ein wenig Entspannung im Lager der Verletzten geben.


Vor allem im Angriff ist es durch die Ausfälle von gleich vier
Stürmern personell eng geworden, bei der 1:2-Heimniederlage gegen
Bochum standen am Samstag in Raul Bobadilla, Moses Lamidi und Fabian
Bäcker nur noch drei Angreifer zur Verfügung. Zum Beginn der
Trainingswoche gibt es aber nun Hoffnung, dass sich die Situation schon
für das kommende Wochenende etwas bessert. Roberto Colautti und Oliver
Neuville, die beide wegen muskulärer Probleme in der vergangenen Woche
nicht trainieren konnten, sind wieder ins Mannschaftstraining
eingestiegen.

Sicher ist dagegen, dass Karim Matmour und Rob Friend auch in Berlin
nicht zur Verfügung stehen. Matmour erreichte gestern Abend mit
Algerien das Viertelfinale des Afrika Cups und hat dort sein nächstes
Spiel am Sonntag. Friend darf in dieser Woche bis auf leichte Einheiten
auf dem Fahrrad noch nicht trainieren. Am Wochenende sollen die Fäden,
mit denen die Risswunde an seiner Ferse genäht worden war, gezogen
werden - erst danach ist wieder an Training zu denken.

Gute Nachrichten gibt es von Thorben Marx (Prellung am Unterschenkel)
und Dante (Platzwunde am Kopf). Beide haben keine Probleme mit ihren
Blessuren, trainieren normal mit und stehen am Samstag zur Verfügung.
Verletzt sind weiterhin Paul Stalteri (Innenbanddehnung), Gal Alberman
(nach Eingriff an der Ferse im Aufbautraining), Jan-Ingwer
Callsen-Bracker (nach Sehnenentzündung unter dem Fuß im Aufbautraining)
und Christian Dorda (Patellasehnenriss).

Training ist in dieser Woche am Dienstag und Mittwoch jeweils zweimal
(10 und 16 Uhr), am Donnerstag um 10 Uhr, das Abschlusstraining am
Freitag ist nicht öffentlich.
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Fanclub Borussia Mönchengladbach

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