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 1.Fc union Berlin

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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Fr 3 Feb - 11:47

[b]1. FC Union Berlin e.V. verpflichtet Tijani Belaid

31.01.2012 • Dienstag

Unmittelbar vor dem Ende der Transferperiode hat der 1. FC Union Berlin Tijani Belaid verpflichtet. Der in Paris geborene offensive Mittelfeldspieler wechselt von Apoel Nikosia an die Alte Försterei. Der Sohn tunesischer Eltern durchlief die Jugendmannschaften von Paris FC und wechselte 2004 als 17-jähriger zu Inter Mailand, wo er 2005 sein Profidebüt in der Serie A feierte, vornehmlich aber im Nachwuchsteam zum Einsatz kam. Über die Stationen PSV Eindhoven (Nachwuchs), Slavia Prag (64 Spiele / 15 Tore), Hull City (8 / -) wechselte er im Sommer 2011 zum zypriotischen Meister, für den er in acht Liga-Spielen ein Tor erzielte und einmal in der Champions League zum Einsatz kam.

Der 24-jährige Offensivspezialist ist 1,80 m groß und erhält die Rückennummer 21.

„Wir haben Tijani schon länger beobachtet und kennen seine Qualitäten. Umso mehr freue ich mich, dass sich nun die Gelegenheit ergeben hat, ihn unter Vertrag zu nehmen. Er hat bei sehr interessanten Vereinen Erfahrungen sammeln können und ich bin überzeugt davon, dass er unserem Spiel wichtige Impulse geben kann. Voraussetzung ist, dass er sich schnell und gut einlebt bei uns“, so Union-Trainer Uwe Neuhaus.

Tijani Belaid zu seinem Wechsel: „Zu Union bestand bereits länger Kontakt und die Gespräche mit Trainer Uwe Neuhaus haben letztendlich den Ausschlag gegeben. Der Verein hat in dieser Saison sportlich einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und hat seine Ambitionen klar formuliert. Ich würde mich freuen, wenn ich dabei helfen kann, dass Union der erfolgreichen Hinrunde eine ebenso erfolgreiche Rückrunde folgen lässt.“

„Dieser Transfer verdeutlicht, dass der 1. FC Union Berlin sich auf der Fußball-Landkarte zunehmend stärker positioniert. Tijani Belaid will sich beweisen und er will es bei Union. Deshalb hat er einem sehr stark leistungsbezogenen Vertrag zugestimmt. Die Chancen für beide Seiten sind beträchtlich, das Risiko für den Verein äußerst gering“, so Nico Schäfer, kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzabteilung des 1. FC Union Berlin, zur Verpflichtung von Belaid.

Tijani Belaid wechselt ablösefrei, der Vertrag läuft zunächst bis zum 30.06.2012 und beinhaltet leistungsbezogene Optionen, die für die 1. und 2. Bundesliga gelten.
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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Fr 3 Feb - 11:46

[/b]Treffen und punkten: Union zu Gast im Paderborner „Stadion der vernagelten Tore“

02.02.2012 • Donnerstag

Die Starre der Winterpause wird am bevorstehenden Wochenende endlich auch für die Vereine der zweiten Bundesliga ein Ende haben. Am Freitag, 03.02.2012 um 18:00 Uhr (Energieteam Arena) beginnt für den 1. FC Union Berlin das Pflichtspieljahr 2012 mit dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn.

Mit den milderen Winterwochen scheint es vorerst vorbei zu sein. Zweistellige Minusgrade nehmen Mitteleuropa in einen eisigen Würgegriff. Auch im westfälischen Paderborn wird den Eisernen ein frostiger Wind entgegen wehen. Doch schuld daran sind nicht allein die Witterungsbedingungen. Paderborns Trainer Roger Schmidt formte in kurzer Zeit eine Spitzenmannschaft, die in der Liga ganz oben mitspielt. Nach den Niederlagen im Stadion An der Alten Försterei (0:3) und im Anschluss gegen Fürth, blieben die Mannen von der Pader ganze 15 Spiele ohne Niederlage und befinden sich mit drei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze in Lauerstellung. „Für mich ist Paderborn DIE Überraschungsmannschaft der Hinrunde“, bekennt Union-Coach Uwe Neuhaus, der nicht mit einem Leistungseinbruch rechnet: „Sie spielen ohne Furcht offensiv nach vorne. Ich denke, dass bis zum Schluss mit ihnen gerechnet werden muss.“

Derweil stellt sich den Eisernen eine nahezu unlösbar wirkende Aufgabe: Tore schießen in Paderborn. Bisher trafen beide Vereine auf westfälischem Boden ganze vier Mal aufeinander. In keiner einzigen Begegnung gelang den Köpenickern ein Treffer. Den letzten Punkt erstritt Union noch in der 3. Liga und da, wie sollte es anders sein, mit einem torlosen 0:0. „Solche Serien gibt es immer wieder“, wundert sich auch Michael Parensen.

Im letzten Spiel vor der Winterpause war der kampfstarke Mittelfeldspieler nach einem Zweikampf schmerzhaft umgeknickt. Die bösesten Befürchtungen bestätigten sich damals allerdings nicht. Anstelle des zunächst für möglich gehaltenen Knöchelbruchs entpuppte sich die Verletzung als Außenbandriss im Sprunggelenk. „Alles ist gut verheilt, ich habe keine Probleme mehr und bin positiv gestimmt“, blickte Parensen am Mittwoch optimistisch voraus. „Es ist an der Zeit, dass wir diesen Tor-Bann durchbrechen. Erst treffen wir und dann schnappen wir uns die drei Punkte.“

Der Trainer hat bei seiner Mannschaft bereits Vorfreude auf den Wettkampfstart ausmachen können: „Wenn das Flutlicht angeht, beginnt das Kribbeln im Bauch. Ich hoffe, dass wir so die entscheidenden Prozente drauf packen können, die zuletzt noch gefehlt haben“, so Uwe Neuhaus.

Neuzugang Tijani Belaid wird gegen Paderborn bereits im Kader stehen. Darüber hinaus hat der Trainer fast freie Wahl bei der Zusammenstellung der Startelf. Bis auf Fabian Fritsche (Aufbautraining) gibt es im Vorfeld der Partie keine weiteren Ausfälle zu beklagen.
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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Do 19 Jan - 9:17

Tor des Jahres 2011: Silvio ist dabei

18.01.2012 • Mittwoch

Für solch ein Tor ist und war es schwer, die richtigen Superlative zu finden. Schon die Entstehung erfüllt alle Kriterien, um das Fußballherz zum Tanzen zu bringen. Patrick Kohlmann schlug einen punktgenauen Pass über den gesamten Platz. Torsten Mattuschka machte keine Anstalten den Ball erst annehmen zu wollen, sondern flankte direkt auf Silvio, der im Zentrum des gegnerischen Strafraums lauerte. Der athletische Angreifer legte sich quer in die Luft, setzte zu einem unnachahmlichen Seitfallzieher an und versenkte den Ball unhaltbar im Tor.

Als feststand, dass Silvio in der Sportschau für das „Tor des Monats“ September nominiert war, riefen tausende Unioner und neutrale Fußballinteressierte bei der ARD an und wählten Silvio auf Platz eins. Dabei verwies er so prominente Gegner wie den Dortmunder Ivan Perisic auf die Plätze und schuf damit etwas Historisches. Erstmals in der Geschichte des Vereins war es ein Eiserner, der bei der Wahl zum „Tor des Monats“ die begehrte Medaille in den Händen hielt – ein Sieg für alle Unioner!

Jetzt geht es in Runde zwei! Silvio ist einer der zwölf Kandidaten, die um das „Tor des Jahres 2011“ streiten. Auch hier trifft unser Angreifer auf echte Schwergewichte der deutschen Fußballlandschaft. Neben ihm stehen Raul (Schalke 04), Lukas Podolski (1. FC Köln) und Eren Derdiyok von Bayer Leverkusen zur Wahl. Wer sich dennoch sicher ist, dass Patrick Kohlmann, Torsten Mattuschka und Silvio „gemeinsam“ das schönste Tor erzielt haben, ist auf der Homepage der Sportschau zur Wahl des Tores mit der Nummer neun aufgefordert. Alternativ ist die Abstimmung auch telefonisch unter 01371 / 36900 - 9 (14 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarif abweichend) möglich.

Die Wahl läuft bis einschließlich Mittwoch, 25.01.2012, um 24:00 Uhr. Wer gewonnen hat, wird am Sonnabend, 28.01.2012, in der Sportschau aufgelöst.


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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Do 19 Jan - 9:14

T[b]estspiel: 1. FC Union Berlin unterliegt Cádiz C.F. mit 0:3

17.01.2012 • Dienstag

Die lange spielfreie Zeit und die zwei Wochen Grundlagentraining in heimischen Gefilden waren den Spielern des 1. FC Union Berlin beim ersten Test des Jahres 2012 deutlich anzumerken. Gegen den mitten im Spielbetrieb stehenden Drittligisten Cádiz C.F. unterlag die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus mit 0:3 (0:2).

Union bestritt die Partie in folgenden Formationen:

1. Halbzeit:

Höttecke – Fritsche, Stuff, Göhlert, Kohlmann – Karl – Zoundi, Ede – Mattuschka – Skrzybski, Silvio

2. Halbzeit:

Glinker – Pfertzel, Attakora, Madouni, Trapp – Göhlert – Quiring, Polenz – Hofmann – Terodde, Mosquera

„El Rosal“, das Gelände des Nachwuchsleistungszentrums von Cádiz C.F. lag in der spanischen Vormittagssonne als das erste Union-Spiel des Jahres 2012 zu ungewohnter Anstoßzeit um 11 Uhr vor gut 50 mitgereisten Unionfans angepfiffen wurde. Diese mussten jedoch recht schnell zur Kenntnis nehmen, dass gegen einen Gegner im vollen Wettkampfrhythmus heute wenig auszurichten war. Bereits in der 15. Minute gingen die Gastgeber durch Camile in Führung. Einen von Serrano getretenen Freistoß konnte Marcel Höttecke nicht festhalten, der Nachschuss brachte den Führungstreffer. Fünf Minuten später unterlief dem jungen Fabian Fritsche ein verhängnisvoller Fehler. Sein Ballverlust im Mittelfeld führte unmittelbar zum 2:0. Akinsola vollendete mit platziertem Schuss ins rechte untere Eck. In der Folge wehrte sich Union nach Kräften und kam durch Steven Skrzybski und Silvio auch zu Chance, ein Tor gelang jedoch nicht.

Zur Pause wechselte Uwe Neuhaus wie angekündigt durch. Statt des eigentlich dafür eingeplanten Markus Karl (Adduktorenprobleme), blieb Daniel Göhler auf dem Feld und wechselte auf die Sechserposition. Mit der Führung im Rücken konnte Cádiz locker aufspielen und beschäftigte Unions Hintermannschaft permanent. Das Tor zum 3:0 war schließlich die Entscheidung. In der 65. Minute verwertete Cuero eine Hereingabe von links – sein Kopfball prallte vom rechten Innenpfosten ins Tor. Unions Offensivbemühungen liefen ein ums andere Mal ins Leere, so dass es am Ende bei der deutlichen Niederlage blieb.

Erwartungsgemäß hatte Uwe Neuhaus sich das anders vorgestellt: „Natürlich bin ich mit dem Spiel und dem Ergebnis nicht zufrieden. Man hat zwar gesehen, dass die Spieler wollten, aber wir waren heute noch nicht im Wettkampfmodus. Das reicht gegen einen solchen Gegner nicht.“

Daran wird der Coach mit seiner Mannschaft in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten, bevor am Donnerstag das nächste Testspiel auf dem Programm steht. Erneut um 11:00 Uhr trifft der 1. FC Union Berlin in Bahia Sur auf den spanischen Viertligisten CD San Fernando.

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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   So 4 Dez - 15:05

Heute mal wieder was aus der Geschichte des .Fc Union Berlin.
Es geht um das Legendäre Stadion an der Alten Försterei.
Hier der Beitrag dazu von der Homepage des 1.Fc Union Berlin.

Perfekt

Stadiongeschichte


Unweit der Stadtforste, in der Oberschöneweider Luisenstraße, gründen am 17. Juni 1906 einige Schüler und Lehrlinge den F.C. Olympia Oberschöneweide, der seine Spiele auf Wiesen am Spreeufer austrägt. Die jungen Burschen tragen Torlatten auf den Platz, markieren ihr Spielfeld und bauen nach dem Ende der Partien ihre Gerätschaft wieder ab und lagern sie im Vereinslokal ein. Mit der Industrialisierung in Berlin wächst der Bedarf an Flächen, die Oberschöneweider Sportler, inzwischen seit dem 1. März 1910 unter dem Namen Sport-Club Union Oberschöneweide aktiv, müssen sich noch im selben Jahr einen neuen Platz suchen. Sie finden ihn am äußersten Ende des Ortes in der Wattstraße. In den kommenden zehn Jahren ist hier die sportliche Heimat des Vereins, sie bleibt es bis Anfang des Jahres 1920. Inzwischen hat die Mannschaft Erfolg, in der Saison 1919/20 gewinnt sie die Berliner Meisterschaft.

Ein hohes Maß an eigener Handlungsfähigkeit auf den Anlagen ist den Unionern wichtig. So ist der Sportplatz auch Gegenstand der Vereinssatzung. Der Paragraf 168 der Satzung aus dem Jahr 1919 legt fest, dass ein Platzfonds zu unterhalten sei, der Paragraf 170 regelt, dass aus den Mitteln dieses Fonds die Herstellung, Instandhaltung und Verbesserung der Sportplatzanlagen zu bestreiten seien. Ein Viertel aller Einnahmen des Klubs sowie freiwillige Beiträge und Anleihegelder sichern den finanziellen Rahmen, der Schatzmeister ist für diesen Fonds verantwortlich. Unter der Leitung eines Obmannes der Platzverwaltung im Vereinsvorstand wird die Arbeit organisiert.

Am Köpenicker Ortseingang, am Rande der Wuhlheide – zu jener Zeit Sadowa genannt – und in der Nähe der Königlichen Jägerei entstehen die neuen Anlagen. Das Gelände selbst gehört der Stadt Berlin, sie hat 1911 die Wuhlheide gekauft. Der S.C. Union Oberschöneweide pachtet es von der Forstverwaltung der Stadt. Fortan führt der Verein den Sportpark Sadowa auf seinem Briefpapier.

Das erste Punktspiel auf den neuen Anlagen, ausgetragen am 7. März 1920, endet gegen Viktoria 89 mit einem 1:1-Unentschieden. Die Arbeiten an den flachen Stehplatzreihen für 10.000 Zuschauer, der Umkleidebaracke, dem Geräteschuppen, den Toiletten, dem kleinen Ausschank und den beiden Kassenhäuschen sind erst im Sommer beendet. Zur offiziellen und feierlichen Einweihung empfangen die Unioner den Deutschen Meister auf ihrer Anlage. Der 1. FC Nürnberg ist am 7. August 1920 auf seiner Meisterschafts-Tournee zu Gast. Das um 18.00 Uhr angepfiffene Spiel sehen 7.000 Zuschauer, die Franken siegen mit 2:1 Toren.

Bald schon genügt das Stadion den Bedürfnissen des Publikums offenbar nicht mehr. Im folgenden Jahr soll eine Unterkunftsbaracke errichtet werden – für die Zuschauer.

Internationale Gäste empfangen die Unioner in Sadowa erstmals am 1. Pfingstfeiertag 1922, als der mehrmalige schwedische Meister Bollklubb Stockholm zum Vergleich antritt.

Ihre großen Erfolge bahnen die Unioner auch in dieser Zeit zumeist auf dem eigenen Platz an, wenn sie nicht, wie oft, auf den Platz des SV Norden Nordwest oder den Hertha-Sportplatz ausweichen. Die Spiele der Endrunden um die Deutsche Meisterschaft 1920, 1923 und 1940 werden entweder auswärts ausgetragen oder finden in mehr Publikum fassenden Anlagen statt. Die Begegnung mit Arminia Bielefeld 1923 und schließlich das Endspiel gegen den Hamburger SV sehen die Besucher im weit größeren, offiziell 60.000 Zuschauer fassenden Deutschen Stadion im Grunewald – 64.000 erleben den 3:0-Erfolg der Norddeutschen mit. Gegen Rapid Wien, im Viertelfinale der Endrunde 1940, wird das Spiel von 60.000 Zuschauern im Olympiastadion besucht, Union unterliegt den Wienern mit 1:3 und scheidet nach der 2:3-Hinspielniederlage aus.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges, die Meisterschaftsspiele werden bis fast zum Ende des Kampfes um Berlin ausgetragen, sind der Nebenplatz und die angrenzende Kleingarten-Siedlung militärisch genutzt. Eine Flak-Stellung bekämpft die angreifenden alliierten Fliegerverbände.

Bald nach Ende des Krieges wird auch an der Wuhlheide wieder Fußball gespielt. Den Sportplatz Sadowa, Alte Försterei, erwähnt die Berliner Zeitung erstmals mit der am 1. Juli um 15.30 Uhr angepfiffenen Begegnung der Mannschaften von Oberschöneweide und Grünau, ein Spiel, das die Gäste mit 4:2 für sich entscheiden. Den SC Union Oberschöneweide gibt es zu dieser Zeit nicht. Mit der Auflösung des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen werden auch alle Klubs und Vereine auf Anordnung der vier alliierten Kontrollmächte aufgelöst. Sport wird nun auf kommunaler Ebene organisiert, nicht mehr in Vereinen, und so tritt auf dem Gelände an der Alten Försterei bald die SG, die Sportgruppe Oberschöneweide an, zunächst zu einfachen Vergleichen, bald auch wieder zu Meisterschaftsbegegnungen. Doch wie schon vor dem Krieg, laufen die Unioner auch zu Heimspielen oft im Poststadion in der Lehrter Straße oder auf dem Hertha-Platz in Gesundbrunnen auf.

Die Anlagen an der Wuhlheide werden für den Sportbetrieb wieder instand gesetzt. Drei Plätze und eine Holzbaracke machen, neben den Tribünen, das Stadion zu dieser Zeit aus. Im Januar 1949 meldet die Berliner Zeitung die Errichtung einer Lichtanlage am Platz, eine Beleuchtung, die den Spielern der SG – nun steht das Kürzel für Sportgemeinschaft – Union Oberschöneweide, wie der Verein seit 1948 heißt, ein abendliches Training ermöglicht, die aber mit Flutlicht noch nichts gemein hat. Im folgenden Jahrzehnt unterbrechen häufig Umbau- und Rekonstruktionsarbeiten den Spielbetrieb auf der Anlage an der Wuhlheide. Als Ausweichplatz dient den Fußballern und Zuschauern zunächst das Poststadion im Wedding ebenso, wie später den Spielern und Anhängern der BSG, der Betriebssportgemeinschaft, Motor Oberschöneweide das Hans-Zoschke-Stadion in Lichtenberg, der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg, das Stadion in der Pionierrepublik „Ernst Thälmann“ in der Wuhlheide und auch das Walter-Ulbricht-Stadion in der Chausseestraße in Mitte. Erst seit dem Herbst 1955 tritt die Mannschaft – nun heißt der Verein SC Motor Berlin – wieder regelmäßig an der Alten Försterei an.

An die Versorgung der Zuschauer wird gedacht, als der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund 1958 einen Verkaufskiosk in unmittelbarer Nähe der Eingänge an der Waldseite errichten lässt. Eine weitere Baracke kommt 1964 an der Grenze zum Gelände des Forstamtes am Förstereigebäude hinzu. Der Klub heißt inzwischen seit 1963 TSC Berlin, nachdem er schon 1957 in TSC Oberschöneweide umbenannt worden war. Trainer Werner Schwenzfeier ist es, der Pläne von einem Stadion in europäischem Maßstab unterbreitet. In England hatte er Gelegenheit, sich verschiedene Stadien anzusehen und lässt nach seinen Eindrücken ein Modell für die Alte Försterei, mit großer überdachter Tribüne, anfertigen. Doch die wirtschaftlichen Realitäten in der DDR erlauben solche Umbauten auch nach der Gründung des 1. FC Union Berlin im Januar 1966 nicht. Eine Flutlichtanlage würden 1967 die Verantwortlichen gerne errichten lassen. Der Klub nimmt in diesem Jahr am Intertoto-Wettbewerb teil, der Gruppensieg hätte dem Verein 10.000 Schweizer Franken eingebracht, aber die Mannschaft wird nur Dritter in der Vierergruppe. Dennoch sind die späten Sechzigerjahre die Jahre des Aufbruches auf der Anlage.

Die Planungen für eine große Kapazitätserweiterung beginnen 1967, die Arbeiten selbst im Mai 1968. Ein Gartenbauingenieur hat das Projekt in Feierabendarbeit erstellt. Mit der Aktion „Berlin hilft Union“ sind die Berliner aufgerufen, im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks in Arbeitseinsätzen mitzuarbeiten. Hunderte folgen dem Appell und leisten Tausende Stunden freiwilliger Arbeit. Auch Spieler, Trainer und Funktionäre beteiligen sich an den Einsätzen. Statt 12.000 sollen nun 15.000 Zuschauer im Stadion Platz finden. Dazu wird die Westtribüne, der Sitzplatzbereich, ausgebaut. Auf der Osttribüne gegenüber entstehen 19 neue Stehplatzreihen.

Die kleine Sprecherbude aus Holzbrettern wird auf der Sitzplatztraverse von einem stählernen Sprecherturm, in dem auch Reporter ihre Arbeitsplätze finden, ersetzt. Links davon lässt der Deutsche Fernsehfunk der DDR einen Turm für eine Kamera errichten, später auf der rechten Seite einen zweiten. Schließlich entsteht an den Trainingsplätzen auch das Traktgebäude, ein einstöckiger Bau, in dem Kabinen, Büros und auch ein Speiseraum untergebracht sind.

Neben den Sportplatz-Anlagen, auf dem Gelände einer Kleingartenanlage an der Hämmerlingstraße, wird zusätzlich eine große Sporthalle gebaut. Bis zum Abschluss aller Arbeiten im Sommer 1970 sehen die Unioner die Heimspiele der Saison 1969/1970 auf dem Sportplatz der BSG Kabelwerk Oberspree, nur wenige Hundert Meter vom Heimatstadion entfernt.

Flaschenwürfe von Zuschauern lösen 1976 das Ende der einfachen Rohrgeländer-Abgrenzung der Zuschauerbereiche vom Spielfeld aus. Der Sportstättenbetrieb bekommt den Auftrag, eine zusätzliche Absicherung durch Aufstellung einer Umzäunung herzustellen. Die Trennung der Sektoren soll mehr Übersichtlichkeit schaffen. Im Sinne einer besseren Gewährleistung der Sicherheit gibt es Überlegungen, künftig alle Heimspiele im Stadion der Weltjugend auszutragen – ein Gedanke, der nicht umgesetzt wird.

Einen zweiten umfangreichen Ausbau ihres Stadions erleben die Unioner am Anfang der Achtzigerjahre. Wieder sind Hunderte Union-Anhänger an den Arbeiten beteiligt. Die Tribünen hinter beiden Toren werden der Höhe der großen Stehplatztribüne angepasst. Im Sommer 1978 wird die Grundlage geschaffen und die Halde für den späteren Aufbau der Stehplatzreihen auf der Wuhleseite aufgeschüttet. Die zusätzlichen Reihen auf der Waldseite sind 1983 fertiggestellt. Für 22.000 stehende und 1.500 sitzende Zuschauer ist nun Platz. Im Sommer 1981 wird auch die Rasenfläche erneuert, so erleben die Unioner den Beginn der Saison 1981/1982 im Stadion der Weltjugend, bevor sie nach fünf Spielen wieder nach Köpenick zurückkehren. Inzwischen ist die Südkurve geschlossen worden. Das alte Anzeigetafel-Gestell musste dafür weichen, seine Funktion übernimmt zunächst ein etwas moderneres Gestell oberhalb des ebenfalls neuen Tunneldurchgangs zu den Ausgängen auf der Wuhleseite in Richtung des Bahnhofs Köpenick. Diese Anzeigetafel ist von vornherein nur ein Provisorium und der Vorgänger einer elektrisch betriebenen Variante auf dem nun gemauerten Häuschen, die 1986 den Zuschauern den aktuellen Spielstand zeigt.

Sicherheitsfragen sorgen 1982 dafür, dass hinter beiden Toren hohe, engmaschige Zäune aufgestellt werden. Der Torhüter einer Gastmannschaft war von einem geworfenen Stein verletzt worden. Der Vorfall bringt dem Klub eine Platzsperre und damit dem Anhang zwei weitere Spielbesuche in fremden Stadien, in Dessau und in Cottbus, ein.

Eine gänzlich fremde und neue Nutzung erfährt das Stadion An der Alten Försterei im Sommer 1987, als hier mit etwa 15.000 Besuchern am 28. Juni die Abschlussveranstaltung des Evangelischen Kirchentages stattfindet. Dafür wurden sämtliche Zäune zum Innenraum des Stadions abgebaut.

Am Anfang der Neunzigerjahre kommen neue Aufgabenstellungen auf den Klub zu. Der Deutsche Fußballbund schreibt nun die Ansprüche an Bundesligastadien fest – der Senat von Berlin spricht sich für eine solche Klassifizierung der Anlage aus.

Insgesamt vier Rasenplätze, zwei Hartplätze, die Ballspielhalle und der Sozialtrakt mit Sauna und Physiotherapiebereich sowie ein provisorischer Container mit V.I.P.- und Presseraum und weiteren Umkleidemöglichkeiten, darüber hinaus die Baracke des „Union-Treff“ als Vereinsgaststätte gehören zum Stadion.

Die eigentliche Bilanz fällt ernüchternd aus: Teile des Sozialtraktes sind aus hygienischen und bautechnischen Gründen gesperrt, es mangelt an Parkplätzen vor dem Stadion ebenso, wie an Möglichkeiten zur gastronomischen Versorgung der Besucher während der Spiele. Die Treppen zu den Traversen entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen. So werden wieder Pläne ausgearbeitet. Eine neue, überdachte Sitzplatztribüne soll nicht nur 8.000 Zuschauern Platz bieten, sondern auch Umkleidemöglichkeiten und Funktionsräume für die Profi-Mannschaft bieten, dazu auch eine neue Vereinsgaststätte aufnehmen. Auch die bisherigen Stehplätze, so sehen es die Überlegungen vor, sollen schrittweise in 17.000 Sitzplätze umgewandelt werden. Eine Flutlichtanlage und eine angemessene Verbesserung der Anfahrt- und Parkmöglichkeiten und schließlich ein Sport- und Fitnesscenter für den Verein und die Öffentlichkeit – so soll das Stadion An der Alten Försterei für die Zukunft gerüstet werden. Allein die Finanzierungsmöglichkeiten waren weniger visionär. Das Land Berlin soll Eigentümer der Immobilie werden und die Finanzierung, gemeinsam mit privaten Investments, übernehmen. Alternativ diskutiert wird auch eine gemeinnützige Stiftung „Ausbau und Erhaltung des Sportkomplexes Alte Försterei“.

Den Spielern und Betreuern steht von 1995 an das Container-Sozialgebäude am Nebenplatz zur Verfügung, der Sozialtrakt und die Gebäude an der Grenze zum Gelände der Försterei haben ausgedient. Nachdem sie abgerissen sind, nimmt nun hier ein großes Kunststoffzelt die V.I.P.-Gäste und das Pressezentrum auf.

Weitere Planungen und Vorhaben ziehen sich hin, werden erneuert und wieder verworfen. Erst im Frühjahr 2000 geht es sichtbar voran. Im März werden die Holzbänke von der Sitzplatztribüne entfernt und von Plastik-Schalensitzen ersetzt. Im Herbst wird der Sprecherturm demontiert, bevor die Sitzplatztribüne ihr Dach bekommt. Am 30. November um 15.41 Uhr wird der erste Flutlichtmast aufgestellt, das Landespokalspiel gegen den SV Norden Nordwest am 20. Dezember ist die erste Begegnung, die unter Flutlicht ausgetragen wird. Doch das soll nur ein erster Schritt sein, eine Zwischenlösung. Auf ein komplett neu zu errichtendes Stadion zielen verschiedene Pläne und die Entwürfe verschiedener Architekten ab. Von einer Kapazität von 30.000 Plätzen für 10.000 stehende und 20.000 sitzende Zuschauer und von Tauglichkeit für Länderspiele gehen unterschiedliche Überlegungen aus, die zwischen 2003 und 2005 immer wieder vorgestellt werden. Die notwendigen finanziellen Voraussetzungen dafür können aber nie geschaffen werden.

Am 2. Juni 2008 beginnen die freiwilligen Aufbauhelfer ihre Arbeiten am größten komplexen Bauvorhaben in der Geschichte des Stadions. „Kiek an, wir bauen“ ist das Motto der folgenden Monate. Während die Mannschaft ihre Spiele im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark austrägt, werden die Tribünenreihen neu betoniert, neue Treppen gebaut, der gesamte Stehplatzbereich wird überdacht und eine Rasenheizungsanlage wird installiert.

Das Stadion An der Alten Försterei, das so viele Jahre lang ein nur Zeugnis von Geschichte und Tradition war, bekommt eine Gegenwart und eine Zukunft.


Der Text zur Geschichte des Stadions An der Alten Försterei ist mit freundlicher Genehmigung des Verlages edition else der vierC der print+mediafabrik dem „Buch zum Bau“, das anlässlich der Stadionrekonstruierung 2009 erschienen ist, entnommen worden. „Stadion An der Alten Försterei – Das Buch zum Bau“ kann mit einer E-Mail an buch@vierc.de bestellt werden.

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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   So 4 Dez - 14:59

[b]Glinker sensationell: Union gewinnt knisterndes Berlin-Brandenburg-Derby mit 1:0

02.12.2011 • Freitag

Der 1. FC Union Berlin entscheidet eine umkämpfte und mit viel Leidenschaft geführte Partie gegen den FC Energie Cottbus mit 1:0 (1:0) für sich. Silvios frühes Tor und ein fehlerfreier Jan Glinker bescheren Uwe Neuhaus in seinem 100. Zweitligaspiel als Trainer einen verdienten Heimsieg.

Ohne Veränderungen übernahm Chef-Trainer Uwe Neuhaus die Startelf, die sieben Tage zuvor das 5:2 gegen Hansa Rostock herausspielte. Demnach nahm Markus Karl - an der Ostsee gelbgesperrt nicht im Kader – zu Spielbeginn vorerst auf der Bank Platz. Michael Parensen begann gegen auswärts starke Cottbuser erneut auf der defensiven Mittelfeldposition. Auch beim System beließ Unions Coach alles beim Alten und setzte auf das bewährte 4 - 4 - 2 mit Raute:

Glinker – Pfertzel, Stuff, Menz, Kohlmann (45. Karl) – Parensen, Quiring, Ede, Mattuschka – Silvio (90. Madouni), Mosquera (85. Zoundi)

Ein außergewöhnliches Jubiläum gab es bereits zu feiern, bevor Schiedsrichter Marco Fritz die Partie freigegeben hatte. Mit den 17.478 Besuchern des Berlin-Brandenburgischen Gipfels schraubte der 1. FC Union Berlin im 717. Punktspiel mit Heimrecht seit Vereinsgründung (20.01.1966) seine Zuschauerzahl auf über 5 Millionen. Die Besucher des heutigen Spiels mussten zunächst die erste Chance der Gäste mit ansehen. Der hochbegabte Cottbuser Youngster Leonardo Bittencourt holte den ersten Freistoß für seine Mannschaft heraus. Silvio verschätzte sich bei der Hereingabe auf den zweiten Pfosten, doch Rogers Schuss missglückte gänzlich (2.). Man erkannte, dass Energie sich das frühe Stören vorgenommen hatte, um das gefährliche Angriffsspiel der Hausherren schon im Keim zu ersticken. Daraus ergaben sich natürlich Räume für Offensivaktionen und so auch die erste Ecke für Union. Kapitän Torsten Mattuschka feuerte das Leder mit Schnitt scharf auf die kurze Ecke, wo Christian Stuffs Kopf den Ball auf das Tor brachte. Thorsten Kirschbaum bekam seine Finger zwar noch an das Spielgerät, aber Silvio machte kurzen Prozess und staubte den Abklatscher zum 1:0 ab (10.). Die Feldhoheit war in Form gegossen und Union setzte munter nach. Energie-Keeper Kirschbaum bekam das am deutlichsten zu spüren, als er Christopher Quirings Schuss aus 16 Metern parieren musste (18.). Union ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und hatte durch Chinedu Ede auch die nächste Möglichkeit. Doch der Abschluss des dribbelstarken Linksaußen verfehlte das Ziel um einige Meter (23.). Dann aber kam Cottbus gefährlich zum Zug. Christian Müller tauchte urplötzlich vor Jan Glinker auf, der aber reaktionsschnell für den Bestand der Führung sorgte (25.). Cottbus schien sich die lähmende Wirkung des Rückstandes aus den Beinen gelaufen zu haben. Daniel Adlung zirkelte den Ball hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Ungemütliche Minuten für die Hausherren, die nun mehr unter Druck gerieten. Bitter dann die Verletzung von Dauerbrenner Patrick Kohlmann. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wechselte Uwe Neuhaus für ihn Markus Karl ein. Michael Parensen rückte auf die linke Abwehrseite. Fast hätte sich Karl mit einem Tor eingefügt, doch sein Kopfball nach einer Ecke segelte knapp am rechten Dreiangel vorbei.

Gleich nach Wiederanpfiff zeigten sich die Gäste forsch und schossen in Person von Dimitar Rangelov zweimal auf das Berliner Tor. Keiner der beiden Versuche wurde ernsthaft gefährlich für Jan Glinker. Im direkten Gegenzug hatte Union um ein Haar das zweite Tor auf Kopf und Schlappen. Allerdings prallte Christian Stuffs Kopfball an Energie-Keeper Kirschstein ab und John Jairo Mosquera konnte den Nachschuss nicht verwerten (52.). Rekordverdächtig dann der Schuss von Christopher Quiring. Nicht etwa weil sein Abschluss im Netz zappelte, sondern vielmehr, da der Ball an die Latte klatschte (54.). Mit nunmehr neun Aluminiumtreffern führt Union diese Statistik in der Liga an. Claus-Dieter Wollitz schien unzufrieden mit seiner Mannschaft und wechselte nach knapp einer Stunde kräftig durch. Der Gäste-Coach fühlte die Überlegenheit der Eisernen und steigerte seine Aktivität an der Seitenlinie. Und dann zuckte Siegeswille der Lausitzer doch nochmal auf. Eigentlich war die Situation schon bereinigt, doch Daniel Adlung schnappte sich einen Befreiungsschlag von Christoph Menz und setzte die Kugel auf den Querbalken (67.). Cottbus, zu neuem Leben erwacht, legte nach. Rok Kronaveter prüfte Jan Glinker mit einem listigen Schuss aus 19 Metern, doch Unions Nummer 1 verdiente sich mit seiner Parade Bestnoten (69.). Auch zehn Minuten vor dem Ende war Teufelskerl Glinker gegen den frei vor ihm zum Schuss kommenden Rangelov zur Stelle. Cottbus rieb sich gegen konternde Unioner auf und hatte Glück, dass Kapitän Mattuschka das 2:0 gegen seinen Ex-Verein ausließ. Mit dem Schlusspfiff interessierte das allerdings niemanden mehr. Umjubelter Protagonist war Jan Glinker, der mit seinen Paraden zum Mann des Abends avancierte und vom Publikum frenetisch gefeiert wurde.

Beide Trainer sahen den Verlauf der Partie sehr ausgeglichen. Die Erklärung für den Sieg fiel Uwe Neuhaus jedoch leicht: „Wir hatten ein enges Spiel erwartet, Cottbus hat uns alles abverlangt. Den Unterschied machten unsere Siege in den letzten Wochen. Dadurch hatten wir die nötige Ruhe und auch die Überzeugung, das Spiel über die Zeit zu bringen“, analysierte der Coach sachlich.

Zum Rückrundenbeginn begrüßt der 1. FC Union Berlin am kommenden Wochenende die neue Mannschaft von Unions Rekordtorschütze Karim Benyamina (87) im Stadion An der Alten Försterei. Die Begegnung mit dem neuen Arbeitgeber des Ex-Unioners, FSV Frankfurt, beginnt am Sonnabend, 10.12.2011 um 13:00 Uhr.[/b]
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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Mo 28 Nov - 15:01

So meine lieben.

Ich möchte mich hier mal bei Euch Bedanken für den großen Zuspruch auf dieser Fan-Seite des 1.Fc Union Berlin.
Als Dankeschön zur Weihnachtszeit der Text der Hymne des 1.Fc Union Berlin, damit mann unter dem Weihnachtsbaum auch Geschenke vom " Alten-Mann-mit-dem-weissen-Bart " bekommt:

Hymne

Eisern Union

Wir aus dem Osten geh'n immer nach vorn
Schulter an Schulter für Eisern Union
Hart sind die Zeiten und hart ist das Team
Darum siegen wir mit Eisern Union

Eisern Union
Immer wieder Eisern Union
Immer weiter ganz nach vorn
Immer weiter mit Eisern Union

Wer spielt immer volles Rohr?
Eisern Union, Eisern Union
Wer schießt gern ein Extra-Tor?
Eisern Union, Eisern Union
Wer lässt Ball und Gegner laufen?
Eisern Union, Eisern Union
Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen?
Eisern Union, Eisern Union

Den Sieg vor den Augen, den Blick weit nach vorn
Ziehn'n wir gemeinsam durch die Nation
Osten und Westen - Unser Berlin
Gemeinsam für Eisern Union

Eisern Union
Immer wieder Eisern Union
Immer weiter ganz nach vorn
Immer weiter mit Eisern Union

Wo riecht's nach verbranntem Rasen?
Eisern Union, Eisern Union
Da wo wir zum Angriff blasen
Eisern Union, Eisern Union
Es kann nur einen geben
Eisern Union, Eisern Union
Wir werden ewig leben
Eisern Union, Eisern Union

Eisern Union
Immer wieder Eisern Union
Immer weiter ganz nach vorn
Immer weiter mit Eisern Union


Gesungen von Nina Hagen

(P) 1998 M. Kölmel
© 1998 G.I.B. Music & Distribution GmbH
Musik & Text: Klaus Sperber, Andreas Cämmerer
Produktion: Andreas Cämmerer, Klaus Sperber


Viel Spaß und Frohe Weihnachten wünschen alle Union-Fan`s und natürlich der Master allen Usern der NK

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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Mo 28 Nov - 14:54

]b]Eisernes Hoch: 1. FC Union Berlin jetzt mit über 9000. Mitgliedern

28.11.2011 • Montag


Perfekt

Noch vor dem Abpfiff des rekordverdächtigen 5:2-Auswärtssieges am Freitagabend wurde ein erst wenige Tage alter Vereinsrekord erneut überboten. Exakt eine Woche nachdem das 8000. Mitglied im Forsthaus An der Wuhlheide 263 begrüßt werden konnte, wurde die nächste Tausendermarke überschritten. Mitglied Nummer 9000, Stadionbauer Ricardo Fabian aus Berlin, füllte den Antrag online aus – eine sehr beliebte Variante: 1200 der 1500 Neumitglieder seit Anfang November haben diesen Weg gewählt.

„Diese Entwicklung ist fantastisch und freut uns alle sehr. Die kontinuierlich positive Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren spiegelt sich in diesem Zuwachs ebenso wieder, wie das aktuelle Thema der Übertragung des Stadions an die Mitglieder und Sponsoren. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass es sehr viele Unterstützer unserer Fußballkultur gibt, die unseren Weg mitgehen wollen. Viele der neuen Mitglieder kommen schon lange zu uns und haben nur noch einen kleinen Anstoß gebraucht“, freut sich Union-Präsident Dirk Zingler über den Mitgliederzuwachs von gut 20% seit Vorstellung der Pläne für den Stadionverkauf an die Mitglieder und Sponsoren des Vereins.[/b]
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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Mo 28 Nov - 14:52

Eiserner Torhagel versenkt Kogge: Union gewinnt turbulentes Ost-Duell mit 5:2 (0:0)

25.11.2011 • Freitag

Der 1. FC Union Berlin holt nach 39 Jahren einen Sieg in Rostock und schiebt sich in der Tabelle zum Auftakt des 16. Spieltages auf den sechsten Rang. Das Spiel, welches nach einer torlosen ersten Halbzeit mit einem Tore-Feuerwerk in Abschnitt zwei begeisterte, fand damit einen verdienten Sieger.

Vor dem Bekanntwerden der Aufstellung war ungewiss, wen Trainer Uwe Neuhaus für den gelbgesperrten Markus Karl auf der defensiven Mittelfeldposition einsetzen würde. Letztendlich legte sich Unions Chefcoach auf Michael Parensen fest. Die somit neu zu besetzende linke Außenseite bearbeitete Chinedu Ede, zudem rückte John Jairo Mosquera in die Startelf. Taktisch brachte das sich drehende Personalkarussell keine Veränderungen. Das erprobte, mit Mittelfeldraute ausgestattete 4 – 4 – 2-System las sich wie folgt:

Glinker – Pfertzel, Stuff, Menz, Kohlmann (56. Trapp) – Parensen, Quiring (79. Zoundi), Ede (68. Polenz), Mattuschka – Silvio, Mosquera

Flutlicht, Freitagabend, Duell zweier Traditionsmannschaften: Das Rostocker Ostseestadion beherbergte zum Auftakt des 16. Spieltages 14.000 Zuschauer, die sich über 90 Minuten einen stimmungsvollen Schlagabtausch lieferten. Unter ihnen sahen etwa 2.200 eiserne Schlachtenbummler eine sich umgehend auf Betriebstemperatur befindliche Gastmannschaft. Vielleicht war es ein gutes Omen, dass wie schon in Braunschweig beim ersten Auswärtssieg der Saison, auch die Partie an der Küste mit Verspätung angepfiffen wurde. Nach der fünfzehnminütigen Verzögerung betrat die Union-Elf energisch den Rasen. Die Gäste aus Berlin-Köpenick hatten eindeutig mehr Ruhe in den Aktionen und hätten spätestens nach sechs Minuten in Front liegen müssen. Allein vor Hansas Keeper Kevin Müller verpasste Silvio die Chance zum 1:0. Bei den Hausherren kam nach dieser turbulenten Anfangsphase erste Ungeduld auf und Union verzeichnete beste Gelegenheiten im Minutentakt. Erst vergab John Jairo Mosquera nach feiner Kombination über Torsten Mattuschka und bei dem Linksschuss von Marc Pfertzel aus etwa 18 Metern fehlten dann nur Zentimeter (13./14.). Hansa plagte merklich die Angst vor der eigenen Courage. Den Vorwärtsgang hatte man der Hansa-Kogge offenbar ausgebaut. Union hatte Spiel und Gegner im Griff, was fehlte, waren die fälligen Treffer. Die nächste Chance datiert aus der 28. Spielminute, als Christopher Quiring auf und davon war und nur die Grätsche von Pavel Kostal zwischen den Youngster und seinen Torerfolg platzte. Die Mannschaft von Uwe Neuhaus schien sich ihrer Sache etwas zu sicher, weshalb Rostock zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff besser in die Begegnung und auch zur ersten Torchance kam. Doch Timo Perthel flatterten offensichtlich die Nerven beim Anblick von Jan Glinker, der lange stehen blieb und die Situation bereinigte. Mit einer gefühlten 2:0-Führung ging es für Union in die Pause.

Mit einem Knalleffekt startete der zweite Abschnitt. In der ersten Hälfte, durch einen Tritt noch zu Boden geschickt und erst nach Minuten wieder schmerzfrei, wurde Marc Pfertzel von Chinedu Ede exzellent bedient. Der Verteidiger fasste sich ein Herz und versenkte den Ball trocken im langen Eck (48.). Wenig später schien Union dann mit dem Fußballgott im Bunde zu sein. Jan Glinkers Faustabwehr landete am Rücken von Lucas Albrecht und von dort am Lattenkreuz (51.). Die Eisernen stellten in den folgenden Spielminuten die Weichen auf Sieg. Erst traf Christopher Quiring ins leere Tor, woraufhin der eingewechselte Maurice Trapp eine butterweiche Flanke auf John Jairo Mosquera schlug, die dieser technisch überragend in die Maschen befördern konnte (53./59.). Das sollte es gewesen sein, so die Hoffnung der Union-Anhänger, doch Hansa schlug zurück. Tobias Jänicke verkürzte aus spitzem Winkel und hielt die Hoffnung der Norddeutschen am Leben (63.). Eine Hoffnung, die John Jairo Mosquera mit seinem zweiten Treffer postwendend pulverisierte. Der Kolumbianer profitierte von einem abgefälschten Ede-Pass und vollstreckte in bester Knipser-Manier (67.). In den entfesselten Offensivdrang der Köpenicker stach der erneute Anschluss der Hausherren, als Lucas Albrecht einen Ball über Jan Glinker hinweg ins Tor beförderte(73.). Hansa hatte sich nicht aufgegeben und drückte weiter. Christian Stuff klärte für seinen geschlagenen Torwart Glinker und hielt das in dieser Phase wackelige Konstrukt der Zwei-Tore-Führung aufrecht (81.). Den Schlusspunkt unter eine durch und durch unterhaltsame Partie setzte, wie schon in Braunschweig auch an diesem Abend Patrick Zoundi zum 5:2-Endresultat (90.).

„Wir hatten viele Chancen, weshalb wir auch verdient gewonnen haben. Mit dem 3:0 war das Spiel eigentlich entschieden. Dass es dann fast nochmal hätte eng werden können, ist wohl der einzige Kritikpunkt“, so ein alles in allem zufriedener Uwe Neuhaus.

Sein Gegenüber, Peter Vollmann, war hingegen restlos bedient: „Im Grunde Hatten wir keine wirkliche Chance. Eine solche Fehlerquote gehört bestraft und keiner brauch sich zu wundern, dass wir derart klipp und klar verloren haben“, befand der Hansa-Coach.

Das nächste Spiel für den 1. FC Union Berlin ist wiederum eines zu Wochenendbeginn. Nach dem Beginn der Zeichnungsfrist für die „Alte-Försterei-Aktie“ am 1. Dezember, steht am Freitag, 2. Dezember um 18:00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei das Duell mit dem FC Energie Cottbus auf dem Plan.

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BeitragThema: Re: 1.Fc union Berlin   Mo 21 Nov - 9:52

Gerechte Punkteteilung: Union erkämpft Unentschieden gegen Spitzenreiter

1. FC Union Berlin - Fortuna Düsseldorf 0:0


19.11.2011 • Samstag




Auf eine laufintensive und zweikampfgeprägte erste Halbzeit folgte ein zweiter Abschnitt mit wenigen Torszenen. Der 1. FC Union Berlin ringt dem Tabellenführer Fortuna Düsseldorf vor dem mit 18.432 Zuschauern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei einen verdienten Punkt ab.

Ein wenig untergegangen war er schon, der erste Auswärtssieg der Saison in Braunschweig. Das große Thema „Alte-Försterei-Aktie“ überlagerte die Premiere und damit auch das erste Tor von Patrick Zoundi ein wenig. Der Ex-Fortune besorgte mit seinem späten Tor den ersehnten Sieg in der Fremde. Gegen die Rheinländer aus Düsseldorf wischte Union-Trainer Uwe Neuhaus dann Überlegungen, die Startelf von Braunschweig zu verändern, beiseite. Das vor der Länderspielpause bewährte 4-4-2 mit Raute präsentierte sich demnach wie folgt:

Glinker – Pfertzel, Stuff, Menz, Kohlmann – Karl, Quiring (63. Zoundi), Parensen, Mattuschka (86. Polenz) – Silvio, Ede (59. Mosquera)

Wie die Union-Fans in Braunschweig, so kam auch die Düsseldorfer Anhängerschaft bei der Anreise in den zweifelhaften Genuss einer größeren Verspätung und waren doch pünktlich zum Anpfiff im Stadion. Mit einer Verzögerung von dreißig Minuten starteten die Kontrahenten in das Gefecht. Man merkte schnell, dass Union nicht vorhatte, sich gegen den Favoriten zu verstecken. Der erste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten. Schade, dass Schiedsrichter Tobias Welz nach vier Minuten von seinen Assistenten derart schlecht beraten war, dass er Christopher Quirings Treffer aufgrund angeblicher Abseitsstellung in dieser Szene die Anerkennung versagte – Fehlentscheidung. In Sachen Taktik verdienten sich die Hausherren in der Anfangsphase Bestnoten. Selbst überwiegend in Ballbesitz, begann Union das Pressing bei Ballverlust ohne Verzögerung. Allen voran Chinedu Ede initiierte trickreich und ansatzlos die überfallartigen Konter. Düsseldorf befreite sich durch Thomas Brökers Fernschuss aus der zunehmenden Umklammerung - der Versuch dabei aber kein Problem für Union-Keeper Jan Glinker (15.). Abwartend schien das Team von Norbert Meier auf die richtige Gelegenheit zu warten, um den starken Individualisten wie Maximilian Beister oder Sascha Rösler die entsprechende Bühne bereiten zu können. Derweil waren es doch die Eisernen, die dem Spiel den Stempel aufdrückten und immer wieder hart attackiert wurden. Die gelben Karten zeigte Schiedsrichter Welz aber lieber Christian Stuff und Markus Karl. Für Karl war es die fünfte, weshalb er in Rostock pausieren muss. Was folgte war eine weitere strittige Situation. Im Gedränge eines Eckballs trat Düsseldorfs Kapitän Andreas Lambertz Christopher Quiring ins Gesicht. Der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (27.). Vor beiden Toren tat sich nicht mehr viel: keine Treffer bis zur Halbzeit. Nach 45 Minuten deutete viel auf einen engen Spielausgang hin, bei dem das erste Tor die Entscheidung bringen könnte.

Traditionell verzichtet Uwe Neuhaus auf Spielerwechsel in der Halbzeitpause, so auch gegen Düsseldorf. Mit kleineren Hakeleien hüben wie drüben verstrichen die ersten Minuten des zweiten Abschnitts. Schiedsrichter Welz bekam die Scharmützel auf dem Feld nicht in den Griff. Die Partie verflachte zusehends, sportlich bot sich wenig Erfreuliches. Für die letzte halbe Stunde brachte Uwe Neuhaus mit John Jairo Mosquera und Patrick Zoundi frisches Personal. Torchancen blieben jedoch weiterhin rar. Alles was in Richtung des Kastens von Jan Glinker kam, parierte Unions Nummer 1 sicher. Auf der anderen Seite setzte sich Mosquera gegen Fortunas Innenverteidiger durch, beim Abschluss fehlte jedoch die Kraft (80.). Düsseldorf wehrte sich gegen den drohenden Punktverlust und kam durch Adriano Grimaldi zu einer letzten großen Chance, doch der kurz zuvor Eingewechselte kam einen Schritt zu spät. Für Union setzte Markus Karl den Schlusspunkt. Seinen Kopfball auf den Winkel parierte Michael Ratajczak im letzten Moment zur Ecke (90.). Die folgende Eckballsalve blieb ohne Zählbares, sodass sich der 1. FC Union Berlin mit einem gerechten Remis von seinen Fans verabschiedete.

Für die Zuschauer hatte das Spiel ob mangelnder Torszenen wenig Erwärmendes zu bieten. Im Vordergrund standen ausgeglichene Zweikampfwerte, was Uwe Neuhaus zu einem diplomatischen Fazit verleitete: „In der ersten Hälfte hatten wir im Ansatz die besseren Möglichkeiten und haben diese mit dem letzten ungenauen Pass mehrfach ungenutzt gelassen. Ich hätte mir bisweilen mehr Ruhe in den Aktionen und Mut zum Torabschluss gewünscht“, so Neuhaus, der sich kurz vor dem Abpfiff an alte Zeiten erinnert fühlte: „Bei der Eckenserie hätte ich mir ein knappes 1:0 gern gefallen lassen. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass das Ergebnis absolut gerecht ist.“

Mit einem Punkt gegen Düsseldorf aber ohne Markus Karl geht es für den 1. FC Union Berlin am kommenden Freitag, 25.11.2011 um 18:00 Uhr in das Spiel gegen Hansa Rostock. Der Abräumer ist ebenso wie sein Vorgänger auf der Sechser-Position, der jetzt in Rostocker Diensten stehende Dominic Peitz, nach der 5. Gelben Karte gesperrt.
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1.Fc union Berlin

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