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 Fanclub Borussia Mönchengladbach

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Sa 19 Jun - 8:47

Heute morgen mussten Igor de Camargo und Gal Alberman noch
alleine ihre Runden drehen, am Montag bekommen sie Gesellschaft.
17.06.2010
Montag geht's los


Es geht wieder los: Borussia nimmt am Montag, 21. Juni, die
Vorbereitung auf die Saison 2010/11 auf. Das erste Training im
BORUSSIA-PARK ist für 16 Uhr angesetzt.


Nach den ersten Tagen in Mönchengladbach, geht es vom 26. Juni bis
2. Juli ins Trainingslager in Herzlake im Emsland, ein weiteres
Trainingslager ist vom 16. bis 23. Juli in Saalfelden/Österreich. Am
Samstag, 31. Juli, ist im BORUSSIA-PARK „Tag der offenen Tür“, das
traditionelle Familienfest zur Saisoneröffnung. Das
Saisoneröffnungsspiel bestreitet der VfL am Sonntag, 1. August, im
BORUSSIA-PARK gegen den englischen Rekordmeister FC Liverpool. Hier alle
Termine der Vorbereitung (mit Uhrzeiten) im Überblick:

21.6. (16 Uhr): Trainingsauftakt
26.6. bis 2.7.: Trainingslager in Herzlake
26.6. (15 Uhr): Spiel beim FC Ottenstein
7.7. (18 Uhr): Spiel bei der SSG Bergisch Gladbach
10.7. (16 Uhr): Spiel beim FC Wegberg-Beeck
13.7. (20 Uhr): Spiel bei EVV Echt (Niederlande)
16. bis 23.7.: Trainingslager in Saalfelden (mit Testspiel, Termin und
Gegner stehen noch nicht fest)
24.7. (14.30 Uhr): Spiel bei VVV Venlo
1.8. (14.30 Uhr): Spiel gegen den FC Liverpool
4.8. (19 Uhr): Spiel gegen die Nationalmannschaft von Luxemburg (in
Luxemburg)
7.8. (15.30 Uhr): Spiel bei Union Berlin

Quelle: borussia.de

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   So 9 Mai - 18:33

Wurde gestern nach dem Spiel im wahrsten Sinne des Wortes auf
Händen getragen: Raul Bobadilla (links) und Logan Bailly feierten den
Angreifer gemeinsam mit Mannschaft und Fans.
09.05.2010
Gelungener Ausklang


Borussia hat gestern eine gute Saison zu einem ordentlichen
Abschluss gebracht. Thema Nummer eins bei Fans und Journalisten war aber
der Abschied von Oliver Neuville, nach sechs Jahren als Spieler
Borussias.


Oftmals ist es sehr schwer, Anspruch und Wirklichkeit unter einen
Hut zu bekommen, im Falle der Saison 2009/10 ist dies den Spielern und
Verantwortlichen des VfL geradezu perfekt gelungen. Im Mittelfeld der
Tabelle wollte man sich bewegen, nicht bis zum Schluss und am besten gar
nicht um den Klassenerhalt zittern und nicht zuletzt fußballerisch
einen Schritt nach vorne machen. Alle diese Ziele hat Borussia in dieser
Spielzeit erreicht. Dabei gab es sowohl in der Hin- als auch in der
Rückrunde Schwächephasen, doch die Art und Weise, wie die Mannschaft
diese jeweils überwunden hat, zeugt von der erstaunlichen Gefestigtheit,
über die das Team nach der turbulenten ersten Saison nach dem
Wiederaufstieg bereits verfügt. Und das Trotz aber auch wegen der vielen
personellen Veränderungen der letzten Monate. Die drei Top-Scorer der
Saison, Marco Reus (8 Tore, 4 Vorlagen), Raul Bobadilla (4 + 7) und Juan
Arango (2 + 8), sind ebenso erst im Sommer zum VfL gestoßen, wie
Thorben Marx, der ebenfalls eine tragende Rolle im Konzept von Trainer
Michael Frontzeck gespielt hat. Wie es Tobi Levels ganz unabhängig von
Ergebnissen und Tabellenständen ausdrückte: „Wir spielen inzwischen
einen viel besseren Fußball, als es in den letzten Jahren der Fall war.“

Platz gut gemacht

Doch es ist natürlich auch allen Beteiligten klar, dass gute Leistungen
zwar honoriert werden, die nackten Zahlen im Fußball aber oft über Wohl
und Wehe entscheiden. Und auch, wenn Borussia gestern sicher nicht ihre
beste Saisonleistung zeigte, das Spiel und der Punktgewinn gegen eines
der stärksten Teams der Bundesliga, ist ein gelungener Ausklang der
Saison. Darüber hinaus beweist er, was manchmal eben auch ein einziger
Punkt wert sein kann. Der Jubel im BORUSSIA-PARK hätte bei einem eigenen
Treffer kaum lauter sein können, als kurz vor Schluss die Nachricht von
der Kölner Niederlage die Fans erreichte. Den alten Rivalen vom Rhein
völlig verdient am Ende in der Tabelle noch überholt, belegt Borussia
einen ordentlichen zwölften Platz im Abschlussklassement. Damit kann man
zufrieden sein, „lässt aber auch noch Luft nach oben“, wie es Michael
Frontzeck beschrieb. In den nächsten Wochen bleibt genug Zeit, alles
genauestens zu analysieren und die nötigen Schritte einzuleiten, den
eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Emotionaler Höhepunkt zum Schluss

Was alle Anwesenden im Stadion mit Schlusspfiff aber zunächst mehr
bewegte, war der Abschied von Oliver Neuville (siehe Interview) nach
sechs ereignisreichen Jahren als Spieler beim VfL. In der 57. Minute für
Raul Bobadilla eingewechselt zeigte der quirlige Angreifer nochmal, was
ihn seine lange Karriere lang ausgezeichnet hat. Seine Schnelligkeit
und Wendigkeit hätten um ein Haar noch für die Entscheidung gesorgt.
Doch auch ohne Tor und Vorlage war es eine mehr als würdige
Abschiedsvorstellung des 37-Jährigen. Dass es dabei ausgerechnet gegen
seinen Ex-Verein aus Leverkusen ging, erwies sich dabei als echter
Glücksfall, denn auch die mitgereisten Gäste-Fans trugen dazu bei, bei
Olli´s Ehrenrunde, die er zunächst ganz alleine bestreiten durfte, eine
echte Gänsehaut-Stimmung zu erzeugen. Seine Mannschaftskollegen hielten
sich zunächst bewusst zurück, ehe sie sich dann gemeinsam mit dem
Routinier von den Fans für diese Saison verabschiedeten. Viele der
Spieler hatten dabei sogar ihre Kinder im Arm. Anschließend stand für
Oliver Neuville ein wahrer Presse-Marathon auf dem Programm. Kein
Journalist, dem er nicht ein paar Fragen zu diesem Moment beantworten
musste. Und auch die Kollegen wurden über ihre Meinung zu Oliver
Neuville befragt. Seine Bedeutung für die Mannschaft lässt sich am
Statement von Roel Brouwers dokumentieren: „Als ich vor drei Jahren zur
Borussia gekommen bin, da kannte ich Oliver Neuville nur aus der
Champions League und von Welt- und Europameisterschaften. Ich fühle mich
geehrt, mit ihm gemeinsam gespielt zu haben. Er war immer ein sehr
schwer zu verteidigender Spieler und ich habe im Training viel von ihm
gelernt.“ Danach ging es zunächst noch mit der Mannschaft zum Fan-Haus,
um sich auch dort bei der Saisonabschlussfeier der Fans noch einmal
ordentlich bejubeln zu lassen. Wohin dann die Wege von Olli und großen
Teilen der Mannschaft führte, ist nicht bekannt, allerdings haben die
Spieler bis Dienstag Zeit sich von den Strapazen zu erholten, denn bis
zum Freundschaftsspiel beim SV Lürrip (Dienstag, Anstoß: 18.30 Uhr) ist
trainingsfrei.

Quelle: www.borussia.de

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Do 6 Mai - 8:14

Abschieds-Spiel für Neuville

Er ist am 1. Mai 37 Jahre alt geworden. Aber seine Lust auf
Fußball ist immer noch ungebrochen.


152 Tore schoss Neuville in seiner Karriere für Genf, Teneriffa,
Rostock, Leverkusen und Gladbach.

Oliver Neuville wünscht sich zum Abschluss seiner
Zeit in Gladbach
(Vertrag läuft aus) noch mal ein Abschiedsspiel am Samstag gegen Leverkusen. Er bekommt es!Trainer Michael Frontzeck
(46) vielsagend: „Es ist doch selbstverständlich, dass Ollis große
Karriere entsprechend gewürdigt werden muss. Er hat 69 Länderspiele! Und
er hat auch enorm wichtige Tore für Borussia erzielt...“
Allein
15 in der Wiederaufstiegs-Saison 2007/08.Frontzeck wird den
WM-Helden von 2006 im Lauf der Partie bringen. Auch aus Dankbarkeit.
Frontzeck: „Ich weiß, dass die Saison für Oliver nicht einfach war. Er
war fit, fast bei jedem Training dabei, hat aber nur wenig gespielt.
Trotzdem hat er alles richtig gut mitgetragen. Auch als Vorbild: So eine
Schusstechnik hat in Deutschland kaum jemand.“Das bewies
Neuville auch gestern wieder. Als es im Trainingsspiel auf Mini-Tore
1:4 stand, legte er los. Traf fünfmal zum 12:8-Endstand und jubelte,
während die Verlierer Liegstütze machen mussten.
Nicht
genug: Am Ende verriet Neuville: „Ich spreche am 10. Mai mit Manager Max
Eberl über meine Zukunft. Ich will in der Region bleiben, vielleicht
auch hier als Jugendtrainer. Aber ich will auch noch spielen!“Zwei
Jahre bei einem Zweit- oder Drittligisten schweben Neuville vor: „Ich
bin zu jung, um aufzuhören!“

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Do 29 Apr - 8:10

Borussias Sportdirektor Max Eberl.













26.04.2010
Standpunkt: Das sagt Max Eberl ...


... über Borussias Mannschaftsleistung gegen die Bayern, das
Saisonfinale, die in dieser Woche anstehenden Spiele im Europapokal und
Neuzugang Igor de Camargo.


Max, der Trainer hat nach dem Spiel gegen die Bayern gesagt, dass
die Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein kann. Wie bewertest du unser
1:1 gegen den Tabellenführer?

Max Eberl: Genauso. Wie wir als Mannschaft gegen die Bayern,
die sich zurzeit in herausragender Form befinden, aufgetreten sind, war
schon bemerkenswert. Auch, wenn sich die Berichterstattung nun vor allem
auf Marco Reus stürzt, der auch ein richtig gutes Spiel gemacht hat,
hat mir vor allem unser Defensivverhalten gefallen. Wir haben vielleicht
nicht so Fußball gespielt wie wir es sonst tun, aber das hatte auch mit
dem Gegner zu tun. Bayern besitzt in dieser Saison eine neue Qualität,
geht bei Ballbesitz anders als früher sofort auf den Gegner, baut sofort
Druck auf und versucht, den Ball zurückzuerobern. Damit sind wir sehr
gut umgegangen. Überhaupt: ein besseres Beispiel für eine Teamleistung
als wir am Samstag kann man eigentlich nicht geben. Bei uns ist es so,
dass die Mannschaft den Einzelnen mitreißt und nicht der Einzelne die
Mannschaft.


Mit dem Punktgewinn, aber auch mit den anderen Ergebnissen vom
Wochenende hat Borussia nicht nur die Klasse gehalten, sondern sich auch
gemeinsam mit Hoffenheim und Köln im Tabellenmittelfeld eingenistet.
Diese drei Vereine, so viel steht bereits jetzt fest, werden am Ende die
Plätze 11 bis 13 bekleiden. Spielt ihr jetzt eine inoffizielle
Meisterschaft der Aufsteiger von 2009 aus?

Max Eberl: So habe ich es noch gar nicht gesehen. Es ist
natürlich klar, dass wir am Ende der Saison gern auf dem ersten Platz
dieser "Dreiergruppe" stehen würden. Alle drei sind in ähnlichen
Bereichen der Tabelle gelandet, allerdings mit einer unterschiedlichen
Entwicklung. Während sich Köln und wir eher vergleichen lassen, war
Hoffenheim in dieser Saison eher auf dem absteigenden Ast - aber ich bin
davon überzeugt, dass sich das in der kommenden Saison ändert. Wir
spielen jetzt noch in Hannover und dann zu Hause gegen Bayer Leverkusen –
da wollen wir die maximalen Punkte rausholen, um die Saison sehr
ordentlich beenden zu können.


Vor allem am Wochenende werden einige Mannschaften, die noch um den
Klassenerhalt spielen, nach Hannover schauen und beobachten, wie ihr
euch gegen 96 verkauft …

Max Eberl: Wie gesagt: wir wollen unsere Saison bestmöglich
beenden und maximal punkten, allein schon von daher muss sich niemand
Sorgen machen, dass wir nicht alles geben. Ich denke, man hat das schon
am Samstag in unserem Spiel gegen die Bayern gesehen. Man muss sich nur
ein Jahr zurück erinnern, als wir unten drin standen, auf Mithilfe
gehofft haben und sie am Ende ja auch bekommen haben.


Borussia braucht noch einen Punkt, dann hat die Mannschaft die
zweitbeste (von den Punkten her) Bundesliga-Saison der vergangenen zehn
Jahre gespielt. Was bedeutet dir so eine Statistik?

Max Eberl: Wir betrachten das eher losgelöst von geholten
Punkten, ob die Saison erfolgreich ist. Die Mannschaft war über die
Saison gesehen in der Hin- und Rückrunde sehr konstant – unsere Phase in
der Hinserie mit fünf Niederlagen in Folge einmal ausgenommen. Die
Mannschaft hat eine bemerkenswerte Qualität und Stabilität gezeigt, das
ist umso bemerkenswerter bei unserer hohen Anzahl eingesetzter junger
Spieler.


Ein Neuzugang konnte sich am Samstag ansehen, was ihn in der kommenden
Saison im BORUSSIA-PARK erwartet: Igor de Camargo. Auf welchen
Spielertypen können wir uns freuen?

Max Eberl: Igor ist eine echte Spielerpersönlichkeit. Er ist
dreifacher belgischer Meister, Champions League-Teilnehmer und hat als
Kapitän seiner Mannschaft in der Europa League gespielt und seine Tore
gemacht. Und dabei ist er erst 26 Jahre alt. Er ist das Puzzleteil, das
gut in unsere Mannschaft passen kann. Er ist ein torgefährlicher
Spieler, der für Ordnung auf dem Platz sorgt, kopfballstark und schnell
ist und damit einfach sehr viele Dinge vereint, die man als
Offensivspieler benötigt. Ich glaube nicht, dass er Anpassungsprobleme
haben wird, da er seit zehn Jahren in Belgien spielt und Dante sowie
Logan Bailly bereits kennt. Natürlich stecken wir schon Hoffnungen und
Erwartungen in seine Person, ich mache mir aber keine Sorgen, dass er
sie nicht erfüllen kann.


Sind damit Borussias Transferbemühungen abgeschlossen?

Max Eberl: Wir werden natürlich weiter den Markt beobachten
und schauen, was passiert, die Transferperiode ist noch sehr lang. Wir
bleiben auf jeden Fall wachsam – und wenn es erst für das übernächste
Transferfenster ist.


Quelle:borussia.de

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mo 26 Apr - 10:10

Igor de Camargo und VfL-Sportdirektor Max Eberl.












22.04.2010
Borussia verpflichtet Igor de Camargo


Borussia hat Igor de Camargo von Standard Lüttich verpflichtet. Der
26 Jahre alte Stürmer unterschrieb heute einen Vierjahresvertrag beim
VfL.


„Igor de Camargo war bei Standard Lüttich Mannschaftskapitän und
einer der wichtigsten Spieler. Er ist ein Mann mit internationaler
Erfahrung, der auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt und ich
freue mich, dass er sich für uns entschieden hat“, so Borussias
Sportdirektor Max Eberl. Die Unterschrift unter den Vertrag erfolgte am
heutigen Donnerstagnachmittag. "Ich bin sehr froh, dass es geklappt
hat", sagt Igor de Camargo. "Ich habe hier einen langfristigen Vertrag
unterschrieben. Ich freue mich sehr auf die Zeit in Mönchengladbach und
hoffe, dass sie auch eine erfolgreiche wird."

Der im brasilianischen Porto Feliz geborene Igor de Camargo wechselte im
Sommer 2000 im Alter von 17 Jahren vom brasilianischen Club Estrela FC
nach Europa und schloss sich RC Genk an. In der Saison 2003/04 folgte
der Durchbruch, beim KSK Heusden-Zolder gelangen de Camargo in 32
Spielen zehn Tore. Nach einer Saison beim KRC Genk (15 Spiele/1 Tor)
wechselte der Angreifer zum FC Brüssel, wo er in anderthalb Jahren
14-mal erfolgreich war. Im Januar 2006 ging er zu seinem jetzigen Verein
Standard Lüttich, wo er sich erst zum Stammspieler, dann zum
Führungsspieler bis hin zum Kapitän entwickelte.

Der 26-Jährige agierte in Lüttich häufig als Verbindungsspieler zwischen
Mittelfeld und Angriff, ist auch auf den Flügeln einsetzbar, beidfüßig,
verfügt über eine gute Technik und schafft durch seine Spielweise Platz
für seine Mitspieler. In 110 Erstligaspielen für die Belgier gelangen
dem gebürtigen Brasilianer bislang 30 Tore. Der 1,87 Meter große
Angreifer wurde mit Genk (2002) und Lüttich (2008, 2009) insgesamt
dreimal Meister.

In dieser Saison, Lüttich steht auf einem enttäuschenden achten Platz,
kommen zu bislang vier Toren in der Jupiler League zwei Treffer im
internationalen Wettbewerb: In den sechs Champions League-Spielen seines
Vereins gelang de Camargo ein Tor bei der 1:2-Niederlage in Piräus, in
sechs Europa League-Spielen war er gegen RB Salzburg und zuletzt gegen
den Hamburger SV erfolgreich. Igor de Camargo hatte noch einen Vertrag
bis 2013 in Lüttich.

Im Jahr 2009 nahm der Familienvater neben der brasilianischen auch die
belgische Staatsbürgerschaft an und debütierte im Februar 2009 gegen
Slowenien für die „Roten Teufel“, es folgten bislang drei weitere
Länderspiele.

Igor, wie schwer fällt der Abschied nach vier Jahren in Lüttich?

Igor de Camargo: Natürlich ist das hart, ich habe mich im
Verein super wohl gefühlt. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu den
Teamkollegen, den Vereinsverantwortlichen und den Fans. Wir haben in
Lüttich Geschichte geschrieben, sind zweimal Meister geworden, standen
einmal im Pokalfinale und haben den Supercup geholt. Ich werde Standard
immer in meinem Herzen tragen, aber jetzt freue ich mich auf eine neue
Etappe in meiner Karriere. Es wäre toll, auch bei Borussia Geschichte
schreiben zu können.


Im vergangenen Jahr hast du neben der brasilianischen auch die belgische
Staatsbürgerschaft angenommen und deine ersten Länderspiele für Belgien
gemacht.

Igor de Camargo: Ja, ich habe das Angebot angenommen, für die
Nationalmannschaft zu spielen. Auch, wenn die WM-Qualifikation
unglücklicherweise nicht gelungen ist, war es ein guter Schritt für
mich, es ist schön, international für dieses Land spielen zu können.


Einige Spieler Borussias kennst du bereits…

Igor de Camargo: Ja, mit Filip Daems habe ich in der
Nationalmannschaft gespielt, mit Logan Bailly in Genk und
Heusden-Zolder. Aber am besten kenne ich Dante. Mit ihm habe ich
zusammen bei Standard gespielt. Er ist einer meiner guten Freunde, wir
haben auch nach seinem Wechsel nach Mönchengladbach den Kontakt nicht
abreißen lassen, haben uns häufiger mal gesehen und sind zusammen essen
gegangen. Natürlich bin ich auch froh, jetzt mit ihm zusammen zu
spielen.


Hast du dich bei ihm vorher über Borussia informiert?

Igor de Camargo: Ja, sicher habe ich meine Kontakte genutzt…
Ich habe mir erzählen lassen, wie die Abläufe bei Borussia und in der
Bundesliga sind, wie das tägliche Leben in Deutschland und im Klub ist.
Und das, was er mir erzählt hat, hat mir gut gefallen.


Nachdem du heute zur sportärztlichen Untersuchung und zur Unterzeichnung
deines Vertrages in Mönchengladbach warst: Wann sehen wir dich das
nächste Mal im BORUSSIA-PARK?

Igor de Camargo: Am Samstag! Ich habe das Angebot angenommen,
mir hier das Duell Borussias gegen Bayern live im Stadion anzusehen. Ich
freue mich auf ein tolles Spiel in einem ausverkauften Stadion und
hoffe natürlich, dass Borussia den Bayern Paroli bieten kann.


Erst einmal stehen für dich aber die Sommerferien an, wie verbringst du
die Zeit? Fliegst du in deine Heimat nach Brasilien?

Igor de Camargo: Na ja, noch stehe ich ja bei Standard unter
Vertrag, dort werde ich weiterhin noch trainieren, um möglichst fit zu
sein für Borussia. Danach fliege ich aber nach Brasilien. Im Dezember
hat mich meine Familie in Europa besucht, jetzt bin ich an der Reihe.

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Di 13 Apr - 18:21

Sehr geil. Endlich mal wieder ne richtig gute Entscheidung für die Saisoneröffnung.





Der FC Liverpool kommt in den BORUSSIA-PARK

Zum 110-jährigen Bestehen präsentiert Borussia mit dem englischen Rekordmeister FC Liverpool einen hochkarätigen Gegner für die Saisoneröffnung 2010/11.

Am Samstag, 31. Juli spielt der VfL um 15.30 Uhr im BORUSSIA-PARK im Rahmen der Saisoneröffnung gegen den 18-maligen englischen Meister. „Das ist ein würdiger und attraktiver Kontrahent für unser Jubiläum, der unser Stadion richtig voll machen dürfte“, sagt Sportdirektor Max Eberl.

Mit 18 Titeln ist der FC Liverpool gemeinsam mit Manchester United der größte englische Titelsammler. Dazu holten die „Reds“ jeweils siebenmal den FA-Cup sowie den Ligapokal. Auch international fuhr der Klub bereits zahlreiche Erfolge ein, er holte fünfmal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League und dreimal den Uefa-Cup. Der letzte Titel liegt fünf Jahre zurück, als man 2005 in Istanbul durch ein 6:5 nach Elfmeterschießen gegen den AC Mailand die Champions League gewann. Bereits damals wurde die Mannschaft schon von dem Spanier Rafael Benitez trainiert, der seit 2004 beim FC Liverpool tätig ist. Auch der Star des Teams ist mit Torjäger Fernando Torres ein Spanier. Weitere namhafte Profis sind der englische Nationalspieler Steven Gerrard, der argentinische Nationalspieler Javier Mascherano und der niederländische Nationalspieler Dirk Kuyt. In der aktuellen Saison steht der FC Liverpool im Halbfinale der Europa League. In der Meisterschaft liegt er momentan als Sechster noch auf Tuchfühlung zu den Champions League-Plätzen.

Borussia traf in ihrer Historie schon fünfmal auf die „Reds“. 1973 unterlagen die Fohlen den Engländern im Hinspiel des Uefa-Cup-Finals 0:3, so dass der 2:0-Sieg im Rückspiel nicht mehr zum Titelgewinn für den VfL langte. 1977 verlor Borussia im Finale des Europapokals der Landemeister 1:3, ein Jahr später trafen die beiden Teams schon früher im gleichen Wettbewerb erneut aufeinander: Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel schied Gladbach nach einem 0:3 im Rückspiel an der Anfield Road im Halbfinale aus. Trotz dieser brisanten Duelle entstand zwischen den Fans der beiden Mannschaften eine tiefe Fan-Freundschaft, die bis heute intensiv gepflegt wird. Nach der Tragödie von Sheffield 1989, bei der 96 Menschen ums Leben kamen, sammelten Gladbacher Anhänger Geld für die Hinterbliebenen und verstärkten damit noch einmal die Freundschaft. „Nicht zuletzt aus diesem Grund war es schon seit Jahren der große Wunsch vieler Fans beider Lager, noch einmal ein Freundschaftsspiel gegeneinander zu bestreiten“, sagt Geschäftsführer Stephan Schippers. Rechtzeitig zum 110-jährigen Vereinsbestehen habe es nun geklappt, eine alte Tradition wieder zu beleben. Der Vorverkauf für das Topspiel beginnt am 24. April.

Denkmal in Eicken

Zum 110-jährigen Geburtstag hat Borussia zudem noch viele weitere Aktivitäten rund ums Jubiläum geplant. Am Freitag, 23. April wird in der Eickener Fußgängerzone ein 1,80 Meter großer Fußballstein aus Granit eingeweiht. Mit dem Denkmal soll der Mönchengladbacher Stadtteil gewürdigt werden, in dem Borussia am 1. August 1900 gegründet wurde. Eine Woche später, am Freitag, 30. April, trifft sich die Mannschaft im BORUSSIA-PARK, die genau vor 40 Jahren den ersten Meistertitel für den Verein errang. Gleichzeitig findet dazu im Foyer des Stadions eine dazu thematisch passende Ausstellung statt.

Fünf Partnervereine aus der Region spielen in den kommenden Wochen einen Startplatz für das U17-Finalturnier im Rahmen der Saisoneröffnung des VfL aus. Der Sieger darf sich dann am 31. Juli und 1. August mit den U17-Teams des FC Liverpool, der Eintracht aus Frankfurt und natürlich der des VfL messen.

Nach Liverpool-Spiel steigt die Fanparty

Nach dem Saisoneröffnungsspiel gegen Liverpool steigt samstags die große Fan-Party auf dem Gelände des BORUSSIA-PARK. Am Sonntag (11 bis 18 Uhr) werden beim Familienfest wieder tausende VfL-Anhänger und Freunde Borussias erwartet. An diesem Tag können die Besucher auch erstmals einen neuen, 110-minütigen Film über die Club-Historie erwerben. Zwei Monate später kommt dann eine mehr als 600 Seiten starke Chronik heraus, und ebenfalls im Oktober wird eine Sammlerbörse im Stadion stattfinden, bei der Anhänger Trikots, Karten, Anstecknadeln, Fohlen-Echos und vieles mehr untereinander tauschen können.

Am Samstag, 9. Oktober feiert Borussia zudem mit einer Gala die Gründung einer eigenen Stiftung. „Wir setzen uns schon seit vielen Jahren für gute Zwecke ein, aber wir wollen die Gelder gezielt bündeln, noch professioneller verteilen und eine Nachhaltigkeit erreichen“, erklärt Geschäftsführer Stephan Schippers das Projekt.

110.000 Tickets für 19,90 €

Auch die neue Saison steht ganz unter dem Motto „110 Jahre Borussia – 110 Prozent Fußball“. Deshalb wird der Club in neun Bundesliga-Partien 110.000 Sitzplatz-Tickets auf der Südtribüne zum Preis von jeweils 19,90 anbieten. „Wir wollen mit dieser Aktion auch den Zuschauern einen Stadionbesuch ermöglichen, die es sich sonst nicht leisten können, in den BORUSSIA-PARK zu kommen“, sagt Geschäftsführer Stephan Schippers.



http://borussia.de/de/borussia_news_detail,185,0,newsid-179231.html

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Fr 2 Apr - 7:35

Borussia holt Bamba
Anderson


Bamba Anderson wechselt zur Borussia. (Foto: Wolff)

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach hat
Fortuna Düsseldorfs jungen Innenverteidiger Bamba Anderson
verpflichtet. Wie der VfL am Donnerstag bekannt gab, erhält der 22 Jahre
alte Brasilianer einen Vierjahresvertrag (2010 bis 2014). Die
sportärztliche Untersuchung steht noch aus. Ansonsten ist der
komplizierte Transfer über die Bühne.Anderson spielt derzeit eine
starke Saison in der zweiten Liga. Die Fortuna hat den Verteidiger von
Bayer Leverkusen ausgeliehen. Die Transferrechte aber liegen beim
brasilianischen Club Tombense FC, von dem die Borussia ihn
verpflichtete. Fortuna hatte bis zuletzt gehofft, dass Leverkusen
Anderson kauft und ihn ein weiteres Jahr nach Düsseldorf ausleiht. Nun
spielt der 22-Jährige in der kommenden Saison auf der anderen
Rheinseite.
„Bamba Anderson ist in dieser Saison einer der herausragenden Spieler
in der 2. Liga“, kommentierte Borussias Sportdirektor Max Eberl den
Transfer. „Wir haben ihn lange beobachtet, halten ihn für einen Spieler
mit viel Perspektive und freuen uns, dass es uns gelungen ist, ihn zu
einem Wechsel zu Borussia zu überzeugen.“Zur Höhe der Ablösesumme
machte die Borussia keine Angaben. Nach Informationen der Bild-Zeitung
liegt sie bei 1,5 Millionen Euro.Vier Spieler werden die
Gladbacher zum Saisonende definitiv verlassen. Die Verträge von Roberto
Colautti, Thomas Kleine, Oliver Neuville und Moses Lamidi laufen aus und
werden nicht verlängert. Colautti hat in Maccabi Tel Aviv schon einen
neuen Club gefunden.

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   So 28 Feb - 8:12

Aktiv auf der Außenposition: Juan Arango.
27.02.2010
Remis gegen den SC Freiburg


Das Ausgleichstor von Roel Brouwers sicherte Borussia am heutigen
Samstagnachmittag wenigstens einen Punkt gegen den SC Freiburg, der VfL
muss sich mit einem 1:1 zufrieden geben.


Borussia, das war nicht anders zu erwarten, spielte mit der Elf,
die am vergangenen Wochenende ein 2:2 in Hoffenheim erreichte, der Gast
aus Freiburg trat wie angekündigt in veränderter Formation an: Krmas,
Makiadi, Idrissou, Jäger und Caligiuri rutschten neu ins Team. Die
Freiburger versuchten nach den jüngsten Misserfolgen, Sicherheit zu
bekommen und gingen verhalten ins Spiel. Die defensive Grundordnung der
Breisgauer versuchte der VfL vor allem über die Außenpositionen zu
knacken, dort zeigten Juan Arango und Marco Reus einige gute Ansätze.

Und so wunderte es auch nicht, dass die erste Chance des Spiels über die
rechte Seite eingeleitet wurde: Marco Reus spielte mit Tobias Levels
Doppelpass, zog dann in die Mitte und schoss, jedoch konnte Freiburgs
Keeper Pouplin zur Ecke klären (17.). Neun Minuten später behauptete
Raul Bobadilla ein hohes Zuspiel und legte mustergültig für Roberto
Colautti ab, doch Pouplin konnte auch den Linksschuss des Israelis
parieren. Borussia war die auffälligere, die aktivere Mannschaft, doch
gelang es in der ersten Halbzeit nicht oft genug, die Freiburger
Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. Auch fehlte den Standards
die letzte Schärfe, das gilt auch für den Eckball von Marco Reus, den
Dante in die Arme des Freiburger Keepers köpfte. Kurz vor dem
Pausenpfiff setzte Bradley einen Linksschuss aus 18 Metern knapp am Tor
vorbei (44.) und Juan Arango prüfte Pouplin mit einem Freistoß (45.).
Von Freiburg war in der ersten Hälfte, abgesehen von einem
Idrissou-Schuss über das Tor (22.) wenig zu sehen, Borussias Defensive
hatte die Lage im Griff.

Cissé erwischt Borussia eiskalt

Borussia, allen voran Raul Bobadilla, kam mit viel Schwung zurück aus
der Halbzeit. Der Argentinier versuchte es innerhalb der ersten fünf
Minuten in Abschnitt zwei gleich dreimal – mit unterschiedlichem
Ausgang: Beim ersten Mal schoss er den Ball nach Zuspiel von Filip Daems
an den Außenpfosten (47.), beim zweiten kratzte Pouplin Bobadillas
Drehschuss aus 16 Metern aus dem Winkel (49.) und beim dritten wurde ein
Gewaltschuss zur Ecke geblockt (51.). Und genau in diese Druckphase
hinein erwischte der SC Freiburg die Borussen eiskalt: Felix Bastians
flankte von der rechten Seite, Papiss Cissé stieg hoch, traf per Kopf
zum 0:1 und stellte den Spielverlauf damit komplett auf den Kopf (56.).

Borussia versuchte das Ding schnell wieder zu drehen, hatte auch
Chancen, aber nicht das nötige Glück. So rettete Bastians einen Schuss
von Bradley auf der Linie (63.), Colauttis Versuch eine Minute später
ging knapp neben das Tor (64.). Die letzte Aktion des Angreifers, denn
Trainer Michael Frontzeck brachte in Rob Friend und Karim Matmour zwei
neue Kräfte für den Angriff. Borussia versuchte es weiter und wurde
dafür auch belohnt: nach einer herrlichen Flanke von Juan Arango stieg
Innenverteidiger Roel Brouwers hoch und köpfte zum hochverdienten
Ausgleich ins Netz (72.). Sechs Minuten später wollte es ihm Matmour
nachmachen, doch sein Kopfball nach Bobadilla-Flanke ging neben das Tor.
Zwei Minuten später stand der Algerier erneut im Mittelpunkt: Rob
Friend legte einen hohen Ball mustergültig ab, doch Matmour schoss
freistehend aus zehn Metern neben das Tor. Auch ein weiterer Versuch von
Bobadilla (82.) ging über den Kasten, ebenso wie ein Kopfball von
Friend (90.).

Borussia musste sich am Ende trotz vieler Chancen vor allem in der
zweiten Halbzeit mit einem Punkt zufrieden geben.

Borussia: Bailly – Levels, Brouwers, Dante, Daems – Meeuwis (65.
Matmour), Bradley – Reus, Arango – Bobadilla, Colautti (65. Friend).

Freiburg: Pouplin - Barth, Krmas (76. Cha), Toprak, Bastians -
Banovic, Caligiuri (76. Bechmann) – Makiadi (80. Schuster), Jäger -
Idrissou, Cissé.

Tore: 0:1 Cissé (56.), 1:1 Brouwers (72.)

Gelbe Karten: Matmour - Pouplin

Zuschauer: 40.419

Schiedsrichter: Peter Sippel

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Mi 24 Feb - 14:17

Neuville-Nachfolger?

Gladbach baggert an Cacau





Nationalstürmer Cacau erzielte in Köln vier Tore und steht bei Borussia
sowie französischen Klubs auf der Wunschliste.
Foto: dpa

Mönchengladbach – Feiern sie seine Treffer kommende Saison im Borussia-Park? Denn
der Torjäger, dessen Vertrag beim VfB ausläuft und der am 1. Juli
ablösefrei wechseln kann, steht auf Borussias Wunschliste. „Kein
Kommentar. Ich konzentriere mich nur aufs Spiel gegen Freiburg“, blockt
Michael Frontzeck ab.
Aus gutem Grund, denn bereits
vor zwei Wochen erkundigten sich die Gladbacher in Stuttgart nach Cacau.
Borussias Präsident Rolf Königs ist gut befreundet mit VfB-Kollege
Erwin Staudt - deshalb spielt man mit offenen Karten.
Die
Fohlen suchen Ersatz für Oliver Neuville, dessen Millionen-Gehalt für
ein neues Sturm-Ass frei wird. Moses Lamidi steigt zum Zweitligisten
Paderborn ab.
Bei Roberto Colautti spielt Sportchef Max
Eberl auf Zeit: „Wir haben etwas im Kopf, was wir machen wollen, und
den Weg gehen wir auch. Natürlich kann es sein, dass es nicht so läuft,
wie wir uns das vorstellen oder dass sich Dinge ändern. Momentan haben
wir die Entscheidung gefällt, bis März nichts zu machen, sondern zu
warten.“
Warten auf die Zusage von Cacau? Beim VfB war
er in dieser Saison unter Markus Babbel Stammspieler, der neue Coach
Christian Gross setzt jedoch auf das Duo Marica/Pogrebnyak.
Zuletzt
hatte Cacau eine Verletzung außer Gefecht gesetzt, ehe er sich gegen
Köln eindrucksvoll zurückmeldete. Das macht ihn interessant, auch
französische Klubs sind hinter ihm her. Cacau: „Wenn ein Verein
interessiert ist, höre ich mir das Angebot natürlich an.“

Quelle: Express

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BeitragThema: Re: Fanclub Borussia Mönchengladbach   Di 16 Feb - 7:56







"Wir sind bis jetzt ganz gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel
zu schauen und keine Hochrechnungen anzustellen. So werden wir
weitermachen", sagt Michael Frontzeck.
15.02.2010
Standpunkt: Das sagt Michael Frontzeck
über



... Borussias aktuelle Tabellensituation, die Bewertung des
2:1-Siegs gegen Nürnberg, die Konkurrenz im Angriff des VfL, die
Qualität seines Kaders und das nächste Spiel in Hoffenheim.


Noch nie seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel ist ein Verein
aus der Bundesliga abgestiegen, der nach dem 22. Spieltag 28 Punkte
hatte. Der Vorsprung auf Platz 16 beträgt recht komfortable elf Punkte.
Ist Borussia durch?

Michael Frontzeck: Das ist genau die Denkweise, die wir nicht
gebrauchen können. Wir stehen in der Tabelle in dem Bereich, den wir uns
vor der Saison als Ziel gesetzt hatten, das stimmt. Und die Mannschaft
macht einen zunehmend stabilen Eindruck. Wir sind bis jetzt ganz gut
damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu schauen und keine Hochrechnungen
anzustellen. So werden wir weitermachen. Ich habe auch nicht das Gefühl,
dass unsere Fans auf einmal Dinge erwarten, die nicht realistisch sind.
Im Gegenteil: Die Mannschaft wird richtig gut unterstützt, auch in
schwierigen Situationen.


Borussia ist punktgleich mit stärker eingeschätzten Teams wie Hoffenheim
und Stuttgart, hat drei Punkte mehr als der VfL Wolfsburg. Spielen
diese Mannschaften unter ihren Möglichkeiten, oder ist es eher so, dass
Borussia am oberen Limit spielt?

Michael Frontzeck: Das sind doch nur Momentaufnahmen. Es gibt
immer Mannschaften, die die Erwartungen nicht erfüllen und andere, die
besser dastehen als erwartet – so wie vielleicht im Moment Mainz. Aber
es sind erst zwei Drittel der Saison vorbei und die Abschlusstabelle
wird mit Sicherheit anders aussehen als die aktuelle.


Wenn man am Wochenende die Berichterstattung zum 2:1 gegen Nürnberg
verfolgt hat, konnte man den Eindruck bekommen, dass der Sieg glücklich
war, bzw. nur dem Schiedsrichter zu verdanken. Ärgert dich das?

Michael Frontzeck: Ja, das ärgert mich in der Tat, denn es
wird der Leistung der Mannschaft nicht gerecht. Unser Fachblatt, der
Kicker, hat ein Chancenverhältnis von neun zu eins für uns gezählt – das
spricht eher dafür, dass der Sieg zu knapp ausgefallen ist. Wir
wussten, dass das Spiel ähnlich kompliziert wird wie das zum
Rückrundenauftakt gegen Bochum. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die
Mannschaft mit dieser Herausforderung umgegangen ist und wie sie – vor
allem in der ersten Halbzeit – den Gegner dominiert hat. Ich war
wirklich sehr zufrieden mit dem Spiel und denke, dass das Ergebnis
absolut gerechtfertigt war. In dem ganzen Rummel um die angebliche
Fehlentscheidung des Schiedsrichters beim Tor zum 2:1 ist eine faire
Bewertung des Spiels aus meiner Sicht ein wenig untergegangen.


Ein Thema in den Medien war auch die Doppel-Einwechslung vor dem 2:1:
Friend und Matmour kommen für Bobadilla und Colautti, dann bereitet
Matmour das Tor von Friend vor. Rob Friend hat nach dem Spiel gesagt,
dass er nicht als Joker gesehen werden möchte. Im Angriff stehen
momentan vier Stürmer zur Verfügung, aus denen du wählen kannst, eine
schwierige Sache. Oder ist es gut, die Qual der Wahl zu haben?

Michael Frontzeck: Natürlich ist es gut, eine
Konkurrenzsituation zu haben. Ich finde es auch richtig, dass jeder der
vier den Anspruch hat, in der Startelf zu stehen. Das kann von mir aus
auch jeder sagen, solange er im Sinne der Mannschaft die Entscheidungen
akzeptiert, die ich am Ende treffe. Die Tatsache, dass wir mehrere
Spieler haben, die Tore schießen können, ist eine Qualität, um die uns
andere beneiden.


Am Freitag haben Tony Jantschke und Marcel Meeuwis anstelle von Tobias
Levels und Thorben Marx gespielt. Wenn die anderen wieder zurück kommen,
werden sie möglicherweise wieder auf die Bank rutschen. Wie gehen die
Spieler, die momentan nicht so häufig zum Einsatz kommen, mit ihrer
Situation um?

Michael Frontzeck: Jeder will so viel wie möglich spielen, das
ist klar und gut so. Wir haben einen Kader mit viel Qualität, der es
mir ermöglicht, auch einmal Spieler zu ersetzen, die sich verletzen oder
die gesperrt sind, ohne dass man sofort einen Qualitätsverlust hat.
Daraus resultiert auch eine hohe Trainingsqualität, wovon wir in den
Spielen profitieren. Wichtig ist, dass jeder Spieler – ob er gerade viel
zum Einsatz kommt oder nicht – sich in den Dienst der Mannschaft
stellt, und das ist im Moment der Fall.


Jetzt sind auch Gal Alberman und Paul Stalteri zurück im Training, also
wird der Konkurrenzdruck noch größer.

Michael Frontzeck: Beide haben monatelang nicht mit der
Mannschaft trainiert, sie haben also einen gewissen Rückstand. Aber
natürlich haben auch sie Ambitionen und ich freue mich, sie endlich
wieder im Training dabei zu haben. Ich bleibe dabei: Bis zum Saisonende
werden wir jeden Spieler im Kader brauchen.


Ein Blick voraus auf das Spiel am Freitag in Hoffenheim: Borussia könnte
dort mit einem Sieg in der Tabelle weiter nach oben klettern.
Hoffenheim scheint derzeit Probleme zu haben, mit was für einem Spiel
ist zu rechnen?

Michael Frontzeck: Hoffenheim galt vor der Saison nicht zu
Unrecht als Anwärter auf einen Platz im Europapokal. Sie haben
individuell eine der am besten besetzte Mannschaften der Liga und sie
werden über kurz oder lang auch wieder bessere Resultate erspielen als
zuletzt. Wir werden uns gut auf das Spiel vorbereiten und dann mal
sehen, was am Freitag für uns drin ist.

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